Ab Ende Juli weg: Radolfzells Oberbürgermeister Jörg Schmidt geht nach Stuttgart

OB Jörg Schmidt 24.01.2012_17Radolfzell. Radolfzells Oberbürgermeister Jörg Schmidt geht nach Stuttgart. Das teilte die Stadt heute Nachmittag mit.

Ab Ende Juli weg

Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt verlässt die Stadt bereits zum Monatsende in Richtung Kultusministerium. In seiner neuen Funktion in Stuttgart als Ministerialdirektor und Amtschef fungiert er auch als stellvertretender Minister.

OB-Wahl spätestens im Oktober

Die laufenden Amtsgeschäfte übernimmt jetzt die erste Beigeordnete Monika Laule. Laut Gemeindeordnung muss binnen drei Monaten nach dem Ausscheiden ein neues Stadtoberhaupt gewählt werden, also bis Ende Oktober.

Verlust für Kreis-SPD

„Seine Berufung ist gleichzeitig ein Gewinn für die Bildungspolitik im Land, aber auch ein Verlust für die SPD im Kreis Konstanz,“ sagte dazu der SPD-Kreisvorsitzende, der baden-württembergische Bundesrats- und Europaminister Peter Friedrich. Jörg Schmidt hat als Oberbürgermeister Hervorragendes geleistet und die Stadt in zwölf Jahren voran gebracht. Seine Ernennung sei auch eine Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit, die Dr. Jörg Schmidt in Radolfzell geleistet hat. „Als Kreisvorsitzender der SPD bedauere ich sein baldiges Ausscheiden aus dem Amt, als Mitglied der Landesregierung freue ich mich für meine Kabinettskollegen Andreas Stoch, der einen hochqualifizierten Amts-Chef gewonnen hat.“, sagte Friedrich

Ein Kommentar to “Ab Ende Juli weg: Radolfzells Oberbürgermeister Jörg Schmidt geht nach Stuttgart”

  1. Detlev Küntzel
    10. Juli 2013 at 12:13 #

    Bei einer überregionalen Veranstaltung zum Thema „Willkommens- und Anerkennungs-Kultur“ eines anderen nördlichen Bundeslandes hat der Rektor der sog. Provinz Mut gemacht:

    … Der Jurist betonte zugleich die Bedeutung der sogenannten „Provinz“: „In unserem Land sind die allermeisten Regionen ‚Provinz‘, aber daran ist nichts auszusetzen! Man kann auch und gerade in kleinen Städten ausgezeichnet lernen, forschen, arbeiten und sich hier wohl fühlen – verschließt man sich jedoch nach Außen, passiert das genaue Gegenteil: Dann entsteht ein katastrophaler Provinzialismus“. …

    Provinz ist schon trendig, sofern es im weiteren Umkreis auch Städte mit mehr als 50 Tsd. Einwohner gibt und die Datenautobahn flüssiger läuft als der reale Verkehr in gefürchteten Staugebieten.

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