Ab Samstag gilt Glasverbot am Schänzle

Glasflaschen sind auch unter der Rheinbrücke und auf dem Grillplatz verboten

Konstanz (wak) Die Stadtverwaltung hat eine Polizeiverordnung erlassen und verbietet Glasflaschen am Schänzle. Das Verbot gilt vom Ostersamstag an vier Wochen lang bis zum 2. Mai.

Wer Galsflaschen mitbringt riskiert Bußgeld

Das Glasverbot für die öffentlichen Flächen am Schänzle gilt jeweils von 19 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Erlassen wurde das Verbot für alle öffentlichen Wege einschließlich dem Rondell am Winterersteig, dem Parkplatz und den Flächen unter der Rheinbrücke, den Grünflächen am Schänzle sowie einschließlich des Spiel- und Grillplatzes. Wer sich nicht ans Glasflaschenverbot hält, läuft Gefahr, eine Geldbuße zahlen zu müssen.

Verbot mit Müll und Verletzungsgefahr begründet

Das Verbot sei aus Sicht der Verwaltung notwendig, „um den zunehmenden Ausschreitungen und dem Müll durch Belagerungen am Schänzle entgegen zu wirken“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt wörtlich. So habe es in den vergangenen Tagen erhebliche Sachbeschädigungen am Schänzle gegeben. „Der Reinigungsaufwand für die zahlreich zerschlagenen Glasflaschen ist entsprechend groß“, so Ulrich Hilser von der Stadtverwaltung. Die vielen Glasscherben stellten zudem eine hohe Verletzungsgefahr für die auf dem Spielplatz spielenden Kinder, für Fußgänger, Radfahrer und Tiere dar.

Stadt kündigt Polizeikontrollen am Schänzle an

Das Glasverbot sei einvernehmlich mit der Polizei verhängt worden. Die Polizei werde ihre Kontrollen am Schänzle erhöhen, kündigte die Stadt an. Neben dem rechtsrheinischen Gelände Great Lakes und dem Herosé-Park ist das linksrheinische Schänzle zunehmend zum Treffpunkt von Jugendlichen am Seerhein geworden. Allerdings betonen Stadt und Polizei immer wieder, dass nicht die Jugend auffällig sei und für Sachbeschädigungen verantwortlich. Als problematisch gilt lediglich das Verhalten einer etwa 30- bis 50-köpfigen Gruppe.

Foto: Henning Hraban Ramm PIXELIO

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