Ab Sommer Grillstelle auf Klein-Venedig in Konstanz

Neuer nächtlicher Treffpunkt mit Feuerstelle für Jugendliche direkt am See

Konstanz. Die Konstanzer bekommen einen Grillplatz und eine Feuerstelle auf dem Gelände Klein-Venedig. Das hat der Technische- und Umweltausschuss am Donnerstagabend beschlossen. Im vergangenen Sommer hatte die Stadt einen provisorischen Grillplatz am Seerhein eingerichtet. Dieses Areal ist aber mittlerweile überplant. Der Grillplatz ist wieder verschwunden.

Grillplatz für Jugendliche und Familien

Das Gelände Klein-Venedig ist ein stadtnahes, beliebtes Freizeitgelände an der Schweizer Grenze. Demnächst sollen auf einem Streifen am Ufer ein Grillplatz und eine Feuerstelle entstehen. Etwa 10.000 Euro gibt die Stadt für die Grill- und Feuerstelle aus, die Jugendliche und Familien nutzen können. Die Kommunalpolitiker stimmten am Donnerstagabend sogar einstimmig für den Grillplatz.

Nicht-kommerzielles Angebot

Anne Mühlhäuser (Freie Grüne Liste) hatte den Vorschlag gemacht, statt zwei Grillstellen lieber eine Grill- und eine Feuerstelle einzurichten. Den Tipp hatte ihr ein Nachtwanderer gegeben. Die Jugendlichen wollten in Sommernächten vor allem um ein Feuer herum sitzen. Heinrich Fuchs (CDU) sagte, es sei richtig, ein Angebot für Jugendliche zu schaffen. Sein Fraktionskollege Klaus-Peter Kossmehl hätte allerdings noch lieber einen Grillplatz und eine Strandbar auf Klein-Venedig gehabt. Bürgermeister Kurt Werner widersprach. Er sagte, die Jugendlichen hätten Vorrang, das Gelände solle nicht kommerziell genutzt werden. Auch Jürgen Ruff (SPD) sprach sich genauso wie Johannes Hartwich (FDP) für einen Grillplatz aus.

Bewohner im Vorfeld skeptisch

Bewohner des Quartiers Stadelhofen hatten im Vorfeld Bedenken geäußert, weil sie nächtlichen Lärm befürchten. Anne Mühlhäuser sagte, soweit sie wisse halte sich der Lärm an der Grillstelle am Schänzle in Grenzen. Auch Johannes Hartwich wollte die Bedenken der Bewohner zurückstellen. Nach der Saison soll dann Bilanz gezogen werden. Fest stehen wird dann auch, ob Jugendliche den Platz annehmen. Zwei Vorteil dürfte er aufgrund der Lage haben: Er liegt direkt am See und außerdem verkehrsgünstig und es gibt eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe. Bis zum Bahnhof oder zum Lago sind es jeweils nur wenige Hundert Meter.

Die TBK fahren Müll ab

Die Technischen Betriebe Konstanz (TBK) kalkulieren den Aufwand für Unterhalt und Müllbeseitigung auf jährlich etwa 7000 Euro. Nötig ist möglicherweise auch noch eine Beleuchtung, die ebenfalls etwa 7000 Euro kosten soll.

Foto: EmmaN PIXELIO www.pixelio.de

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