Abgestürzte Konstanzer Münsterspitze zum Greifen nahe

Führung auf der Spur der Steine im Richentalsaal

Konstanz. Vor wenigen Tagen eröffnete die Ausstellung „Ewige Steine. Steinbildwerke aus dem spätmittelalterlichen Konstanz“. Zu sehen ist sie im Richentalsaal im Kulturzentrum am Münster. Das vielleicht spektakulärste Ausstellungsstück ist die Münsterspitze, die beim Erdbeben von 1911 herunter krachte.

Kontrastreiche Inszenierung

Gemeinsam mit der Münsterbauhütte zeigen die städtischen Museen herausragende Beispiele steinerner Kunstwerke und Relikte von profanen und sakralen Gebäuden aus dem spätmittelalterlichen Konstanz. Die Steine sind vor kraftvollen farbigen Hintergründen in Szene gesetzt. In einer Führung mit der Historikerin Gudrun Schnekenburger am Donnerstag, 28. April, um 16 Uhr werden die Besucher unter anderem gotische Wasserspeier, geheimnisvolle Grabmale, fein geschnitztes Maßwerk und die original erhaltene Münsterspitze von 1856, die beim Erdbeben von 1911 herunterfiel, zu sehen bekommen.

Foto: Städtische Museen Konstanz

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