Altes Konstanzer Museum schafft Platz fürs 20. Jahrhundert und alte Schätze

Schatzkammer und Bildersaal neu eröffnet – Sommer’39 unterm Dach

Leiner Büste im RosgartenmuseumKonstanz. Ein Museum verwandelt sich: Seit das Konstanzer Rosgartenmuseum unterm Dach moderne Ausstellungsräume für die Geschichte des 20. Jahrhunderts nutzt, ist es möglich geworden, den historischen Rosgarten neu in Szene zu setzen.

Fester Platz fürs 20. Jahrhundert

Mehr als 19.000 Besucher haben im Sommer 2009 in Konstanz die Ausstellung „Sommer ’39 – Alltagsleben am Anfang der Katastrophe“ gesehen. Erwachsene Kinder kamen mit ihren alten Eltern. Der „Sommer ’39“, die Ausstellung, die vom Zweiten Weltkrieg und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft berichtet, hat die Museumsbesucher berührt und aufgewühlt wie es kaum eine andere Schau im Konstanzer Rosgartenmuseum je getan hat. Mittlerweile ist die Ausstellung zwar umgebaut worden, sie ist aber als Dauerausstellung weiterhin im Rosgartenmuseum im Dachgeschoss zu sehen, wo sie mit den Exponaten aus der Zeit des Nationalsozialismus zusammengeführt worden ist, die zuvor im Bildersaal gezeigt worden sind.

Neue Räume für alte Schätze

Die Folge: Schätze, die lange im Depot gelagert werden mussten, können nun wieder in den frei gewordenen Räumen gezeigt werden. „Damit bleibt die jüngere Vergangenheit wichtiger Bestandteil der Dauerausstellung und zugleich wird der Tradition des Konstanzer Museums zu neuem Recht verholfen“, heißt es aus dem Museum. In einer Führung mit dem Historiker David Bruder werden am Donnerstag, 6. Januar, um 14 Uhr die einzelnen Kunstwerke in den neuen alten Räumen neu vorgestellt. Eintritt 3,- €

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