Am Montagabend brannte es in der Konstanzer Altstadt

Feuerwehr löschte Brand in der Paradiesstraße – Mehrere Personen konnten Nacht nicht in ihren Wohnungen verbringen

Konstanz. Am Montagabend hat es in der Konstanzer Altstadt gebrannt. Mehrere Bewohner mussten das Haus in der Paradiesstraße 9 nahe des Konstanzer Obermarktes verlassen. Der Brand war nach Mitteilung der Feuerwehr in einem Ladengeschäft ausgebrochen. Die Feuerwehr befürchtete zunächst, dass sich das Feuer massiv ausbreiten könnte. Die nur wenige Meter entfernt  an der Ecke Hussenstraße/Kanzleistraße stehenden Häuser waren vor zwei Jahren Schauplatz des verheerenden Konstanzer Altstadtbrands, bei dem ein Wohn- und Geschäftshaus ganz einstürzte und zwei schwer beschädigt worden sind.

Bewohner flüchteten ins Freie

Alarmiert wurde der Feuerwehr gegen 20.30 Uhr am Montagabend. Gemeldet wurde eine unklare Rauchentwicklung in der Paradiesstraße 9. Die Einsatzkräfte aus der Steinstraße und des Löschbereichs Altstadt stellten zunächst Rauch in einem Ladengeschäft fest. Mehrere Bewohner, die sich selbstständig über das Treppenhaus ins Freie retten konnten, haben die Feuerwehrleute eingewiesen.

Schwarzer Rauch drang in die Straße

Atemschutztrupps haben das Gebäude betreten.  Im Treppenhaus am Zugang zum Ladengeschäft wurde ein Rauchvorhang installiert, so dass die Feuerwehr ohne die Gefahr einer Verrauchung des Treppenhauses das Ladengeschäft betreten konnte. Der Eingang zur Paradiesstraße wurde ebenfalls geöffnet. Schwarzer Rauch drang auf die Straße.

Papier und Lebensmittel brannten

Die Feuerwehr entdeckte im Erdgeschoss brennendes Papier auf einem Herd, das bereits in der Nähe befindliche Lebensmittel in Brand gesetzt hatte. Der Brandherd konnte rasch gelöscht werden. Mit der Wärmebildkamera suchte die Feuerwehr die Umgebung nach Glutnestern ab und löschte auch diese.

Bewohner mussten Nacht außerhalb verbringen

Die komplette Energieversorgung des Gebäudes musste wegen des Brandes abgeschaltet werden. Die Bewohner konnten nach Mitteilung der Feuerwehr nicht in ihre Wohnungen zurück und mussten die Nacht auf  Dienstag bei Bekannten und Freunden verbringen.

25 Mann im Einsatz und 30 in Bereitschaft

Die Feuerwehr, die mit einem Löschzug und 25 Mann im Einsatz war, kontrollierte das Gebäude die ganze Nacht über. Die Feuerwehr befürchtete zunächst eine massive Brandausbreitung, so dass ein zweiter Alarm für die Kräfte aus Petershausen ausgelöst wurde. Weitere 30 Feuerwehrmänner, die nachalarmiert wurden, waren in Bereitschaft. Polizei, Rettungsdienst und Stadtwerke waren nach Mitteilung der Feuerwehr ebenfalls im Einsatz.

Entwarnung um 22.30 Uhr

Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz beendet. Zur Höhe des Sachschaden konnte die Feuerwehr am Montagabend keine Aussagen machen. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

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