Andreas Richterich über Faszination Computerspiele

Schule Schloss Salem: Einfluss der neuen Medien auf Kinder und Jugendliche

Salem (red) Um die Frage wieso virtuelle Realitäten eine so hohe Anziehungskraft auf Heranwachsende haben, geht es am Freitag, 26. Februar, um 19 im Kapitelsaal der Schule Schloss Salem. Dr. Andreas Richterich spricht zum Thema „Computerspiele“.

Täglich 118 Minuten im Internet

Internet und Computerspiele sind Teil des Alltags geworden. Die Zahl der regelmäßigen Internetnutzer wird mit 40,8 Millionen angegeben, die durchschnittliche tägliche Internetnutzung betrug bereits 2007 schon 118 Minuten. In Deutschland wurden bereits vor fünf Jahren 1,2 Milliarden Euro mit Computerspielen umgesetzt. Tendenz steigend. Im Vergleich: Das Kino brachte es nur auf 0,7 Milliarden Euro.

Kinder und Jugendliche spielen die längste Zeit

In einer Mitteilung der Schule Schloss Salem heißt es, 400 Menschen bestreiten ihren Lebensunterhalt durch professionelles Computerspielen (!). Kinder und Jugendliche verbringen einen wesentlichen Teil der Zeit am Computer ebenfalls mit spielen. „Begriffe wie „IG“, „RL“, „MMORPG“, „PvP“ oder „Gilde“ werden wie selbstverständlich schon von Zwölfjährigen benutzt“, so die Schule Schloss Salem weiter.

Annäherung ans Phänomen der Computerspiele

Wieso haben virtuelle Realitäten eine so hohe Anziehungskraft auf Heranwachsende? Andreas Richterich präsentiert Studienergebnisse und Fallbeispiele und einige besonders populäre Spiele. Außerdem erwarten die Zuhörer Entwicklungspsychopathologische Überlegungen zu einer kritischen, aber alltags- und praxistauglichen Position zum Phänomen der Computerspiele.

Reihe über Einfluss der neuen Medien auf Kinder und Jugendliche

Dr. Andreas Richterich ist Facharzt für Kinder und Jugendpsychiatrie sowie Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik am St. Josefs-Hospital in Bochum-Linden. Der Vortrag ist ein Teil einer Reihe an der Schule Schloss Salem, die den Einfluss der neuen Medien auf Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Foto: S. Hofschlaeger PIXELIO

www.pixelio.de

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