April, April – der Tag ist ein Fake!

Dagmar Ente verbreitet Brianti-Meldung übers Hörnle – NZZ berichtet über Wikileaks-Dokumente zu Caesars Ermordung

Konstanz. Der 1. April ist anscheinend ein einziger Fake. Sogar die Konstanzer Stadtverwaltung beliebte zu scherzen und schickte die Konstanzer mit einer Meldung in den April. Und das ging so: Dr. Dagmar Ente vom Städtischen Pressebüro nahm am 1. April Stellung zu einem in der Konstanzer Lokalzeitung erschienen (müden) Scherz und setzte ihrerseits noch eins drauf. Die NZZ online überraschte, was ebenfalls dringend der Erwähnung bedarf, am 1. April mit einer aufsehenerregenden Meldung über eine angeblich bevorstehende Veröffentlichung bei Wikileaks.

Freier Most für freie Bürger

Die Konstanzer Tageszeitung verbreitete am 1. April die Meldung, es gebe geheime Planungen, am Freibad Hörnle Eintritt zu kassieren. Die Bäder-Gesellschaft dementierte noch am 1. April, wie Dagmar Ente verbreitete. In der Brisanti-Meldung heißt es: Richtig sei, dass das Hörnle abends ab 18 Uhr an die Aktionsgemeinschaft „Das bessere Verkehrskonzept“ verpachtet werden solle. Die wolle das Hörnle in den Abendstunden gegen Eintritt als Party-Meile nutzen. Geplant sei auch eine Happy-Hour-Aktion von 20 bis 20:05 Uhr, bei der unter dem Motto „Freier Most für freie Bürger“ gegen die zunehmende Intransparenz in Politik und Gesellschaft protestiert werden solle. Wer Transparenz wolle, komme an klarem Most nicht vorbei, zitiert Dagmar Ente die Aktionsgemeinschaft. (Info für Nicht-Insider: Most steht für Dr. Günther Schäfer, einen Sprecher der Aktionsgemeinschaft. Ihm gehört die Streuobstmosterei in Stahringen d. R.)

Lateinstunde bei NZZ Online

Die NZZ Online wiederum titelte: „Wikileaks-Dokumente zu Caesars Ermordung“. Demnächst werde Wikileaks einen bisher verschollenen Untersuchungsbericht des SPQR-Senats über die Ermordung von C. Julius Caesar im Web veröffentlichen, heißt es da. Der Bericht solle auf Wikileaks im lateinischen Originaltext veröffentlicht werden und zeitgleich auf dem lateinischen Nachrichtenportal des finnischen Rundfunks. Die Finnen publizieren laut NZZ lateinisch, weil nur sehr wenige Leute finnisch verstehen, so schreibt es die NZZ Online.

 

 

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