Auch Bodensee protestiert am Samstag gegen „Stuttgart 21“

(Ab)stimmung gegen das Bahnprojekt – Aktionen in Reichenau, Radolfzell und Konstanz

Das Logo der Stuttgart 21 GegnerKonstanz(Bodenseekreis. Am kommenden Samstag, 5. Februar, ist es soweit: In Konstanz, Radolfzell, Reichenau, Friedrichshafen, Markdorf und Salem zeigen Gegner von „Stuttgat 21“ mit Aktionen, welche fatalen Auswirkungen „Stuttgart 21“ ihrer Meinung nach auf den öffentlichen Nahverkehr in der Bodensee-Region haben würde. Die Aktionen haben Aktive vom BUND, Campact und lokalen Bündnissen vorbereitet. Sie finden am selben Tag zeitgleich in rund 40 weiteren Orten in ganz Baden-Württemberg statt. Das Szenario sieht so aus: Bei den Aktionen sollen sieben Meter lange Nahverkehrszüge aus Pappe – getragen von Demonstranten – Fahrt aufnehmen. Menschen mit Tanja-Gönner- und Stefan-Mappus-Masken bremsen die Bürgerbahnen aber mit einem großen S21-Stoppsignal aus.

Demos in Radolfzell und Konstanz

Die Aktionen variieren von Ort zu Ort: So wird es auf der Reichenau einen Infotisch geben, in Radolfzell einen Demonstrationszug und eine gemeinsame Zugfahrt nach Konstanz. In Konstanz gibt es eine Kundgebung und einen gemeinsamen Demonstrationszug durch die Innenstadt. „Die Aktionen in Konstanz, Radolfzell und Reichenau werden nur gelingen, wenn viele Menschen mit demonstrieren, die Bürgerbahn halten oder Flugblätter an Passanten verteilen“, heißt es in einer Mitteilung von Compact.

Was, wann wo?

Datum: Samstag, 5. Februar

Kundgebung und Demozug durch die Konstanzer Innenstadt

Treffpunkt: In der Marktstättenunterführung, Konstanz

Zeit: 12.00-13.30 Uhr

Weitere Infos: http://www.s21-bremst-aus.de/bahn/s21-aktionstag/konstanz

Demozug durch Radolfzell

Ort: Seetorstraße, Radolfzell

Zeitplan: 9.00 Infostand, 10.00 Start des Demozugs, 11:42 per Seehas nach Konstanz

Weitere Infos: http://www.s21-bremst-aus.de/bahn/s21-aktionstag/radolfzell

Infostand in Reichenau

Ort: Supermarkt Markant, Am Vögelisberg 9, Insel Reichenau

Zeit: 11.00-14.00

Weitere Infos: http://www.s21-bremst-aus.de/bahn/s21-aktionstag/reichenau

Aktionen im Bodenseekreis

Die Protestierenden planen an drei Bahnhöfen im Bodenseekreis Aktion mit Aktionstheater (Jim Knopf ). Aktionen finden statt in Markdorf, Salem und Friedrichshafen.

An den Bahnhöfen wird es jeweils vorher und nachher Info-Stände zur Unterschriftenaktion „S-Bahn 21 am Bodensee“ geben. Zum Mitsingen stimmen die Demonstranten das „Schwäbsche-Eisenbahn“ Lied an. Sie empfehlen, lieber schon 15-30 Minuten vor den Aufführungsterminen zu kommen. Wer besonders aktiv werden möchte, kann die mobile Aktionstheatertruppe auf ihrer kleinen „3-Bahnhofstournee“ per Eisenbahn begleiten.

Zeit: Markdorf — 11:11 Uhr, Salem: 12:30 Uhr, Friedrichshafen: 14:00 Uhr

Weitere Infos: http://www.campact.de/bahn/s21-aktionstag/friedrichshafen

Ort: jeweils vor den Bahnhöfen

12 Kommentare to “Auch Bodensee protestiert am Samstag gegen „Stuttgart 21“”

  1. Lothar Herzog
    31. Januar 2011 at 13:23 #

    Wenn Ihr so weiter macht, dann gibt es irgendwann mal
    Maultiere die man sich mieten kann. Am Bahnhof in Stuttgart.
    Für die Heimreise an den Bodensee. Immer dagegen. Gegen
    alles.

  2. Lothar Herzog
    31. Januar 2011 at 13:29 #

    Meiner Meinung nach müssten alle Grüne nach Borneo rudern
    und dort sich an Ölpalmen festketten damit die Orang – Utans
    nicht heruntergeschossen werden.
    Bio – Diesel. Dafür werden Urwälder abgeholzt.

  3. eikju
    31. Januar 2011 at 21:28 #

    liebe leute, seid ihr wirklich politisch so dumm oder ahnungslos, daß ihr nicht merkt, wie die ganze s21-aktion inzwischen von politischen scharfmachern für wahlkampfzwecke mißbraucht wird ?

    wenn ihr „esel“ so weitermacht, leidet bald das ganze stabile land. die große kaputtmache ist das markenzeichen von hooligans, – werte schaffen sieht anders aus. geht zum teufel !

  4. Lothar Herzog
    1. Februar 2011 at 11:01 #

    Singt lieber die „Internationale“. Das Lied pass besser zu Euch
    Einfaltspinseln.

  5. Bruno Neidhart
    1. Februar 2011 at 11:24 #

    Es ist keine „grosse kaputtmache“, wie „eikju“ kolportieren möchte, wenn politisch demonstriert wird. Die Frage ist vielmehr, wie viel Anteil hat das Wissen in der Kernsache, und somit die Urteilsfähigkeit für ein entsprechendes „Dagegen“ oder „Dafür“ in der Sache. Dass beide Vorstellungen, also K- oder S-21 denkbar sind und die Zukunft nicht verbauen, dürfte Allgemeingut sein, es sei denn, für die eine oder andere Variante leuchten noch – neben Bahnbelangen – besondere Immobilieninteressen den Machern entgegen. Dann ist tatsächlich nur ein Projekt im Vorteil. Dass damit eine gewisse städtische, öffentliche „Identifikationsfunktion“ verschwindet, wie sie noch heute die überirdische Anlage prägt, ist ebenso klar. Warum auch am Bodensee demonstriert wird, muss noch näher erklärt werden. Wenn es gegen den verzögerten Ausbau der Gäu-Bahn gehen sollte, wäre das in Ordnung. Denn Stuttgart „So-oder-So“ nützt nur mit verbesserten Zufahrtsbedingungen von allen Seiten. Die nahem Wahlen erzeugen natürlich überall seltsame Blüten. Da kommt einigen die Bahn gerade recht.

  6. Perez
    1. Februar 2011 at 12:39 #

    Die Reaktionären posten hier immer derart fundierte Aussagen, dass ich mich frage, ob sie vielleicht nur deshalb gegen partizipative Demokartie sind, weil sie dann selbst mal argumentativ reflektieren müssten.

    Die Grünen sind weder für noch gegen alles. Vor allem bei S21 bieten sie eine ausgereifte, bei der Schlichtung als ebenso realisierbar eingeschätzte Alternative. Wenn Sie zu inhaltlicher Auseinandersetzung nicht fähig sind, dann mein Beileid, aber sparen Sie sich solche sinnlosen Kommentare. Was ist das überhaupt für ein gesitig beschränktes Verständnis von Demokratie, wenn man von Alternativlosigkeit spricht. Wenn die Grünen an die Regierung kommen sollten, können Sie ja allem zustimmen, wenn Sie niemals konträre Meinungen haben.

  7. Lothar Herzog
    1. Februar 2011 at 13:30 #

    Die Grünen kommen nie an die Regierung. Es hat doch gereicht
    was die zusmamen mit der SPD angestellt haben.
    Ich persönlich muss jetzt mehr für den Strom bezahlen. Darüber
    sollte man doch reden. Und nur weil sich Pseudogrüne eine
    Solaranlage mit Kollektoren aus China aufs Dach machen. Die
    Grünen sind die Partei der sozialen Kälte. Merkt denn das keiner?

  8. Bruno Neidhart
    1. Februar 2011 at 18:25 #

    Die Grünen sind selbstverständlich keine „Partei der sozialen Kälte“, wie Lothar Herzog um 13.30 einigermassen frustriert plakatiert. Mindestlohn, H4-Verbesserungen und weitere soziale Forderungen an die Gesellschaft von Morgen sind z.B. ebenso gestaltende Inhalte dieser Parteigruppierung, wie allseits bekannt sein dürfte. Und zu guten Bildungsvoraussetzungen von Kindheit an ist „Grün“ sowieso schon lange politischer Markführer, ebenso in ihrem Ur-Bereich, der erneuerbaren Energie, konkret: der Energiewende. Aber eigentlich geht es im obigen Presseartikel (wak) nur um die berühmt-berüchtigte Zahl 21 und erfordert weniger ein persönliches Statement über einen politischen „Gegner“!

  9. Lothar Herzog
    1. Februar 2011 at 20:17 #

    Herr Neidhardt. Sie dürfen gerne schreiben was Sie für Eindrücke
    haben. Ich bleibe bei meiner Meinung.
    Wenn Sie in zwei Jahren fünf Euro für einen Liter Benzin bezahlen
    wollen ist das Ihre Sache. Natürlich geht es um Stuttgart.
    Aber warum wird esrst jetzt demonstriert. Der Plan existiert doch
    bereits seit 10 Jahren. Aber 10 Jahre kann man nicht demonstrieren.
    Da geht die Luft aus. Nein jetzt wird aus allen Kanälen gestänkert.
    Und was ist wenn Suttgart gebaut wird. Der nächste Halt nach Ulm
    ist München. Da ist auch ein Kopfbahnhof.
    Noch Fragen?

  10. carlo
    1. Februar 2011 at 21:04 #

    Herr Herzog,
    ich finde es sehr großzügig, dass Sie anderen Leuten erlauben, Ihre Eindrücke zu schildern. Wenn Sie in den nächsten 20 Jahren einen Soli für die DB bezahlen wollen, so ist das Ihre Sache. Natürlich geht es um Stuttgart. Aber der Kommentar von Herrn Neidhart besteht doch bereits seit 112 Minuten! Ist Ihnen die Luft ausgegangen? Nein jetzt wird aus allen Kanälen gestänkert. Und was ist, wenn Stuttgart nicht gebaut wird? Der nächste Halt nach Ulm ist München. Da ist auch ein Kopfbahnhof. Noch Antworten?

  11. Lothar Herzog
    1. Februar 2011 at 21:44 #

    Auf dummes Geschwätz antworte ich nimmer mehr.

  12. Lothar Herzog
    2. Februar 2011 at 08:33 #

    Und wenn ihr lieben Gartenzwerge am Samstag in Radolfzell
    Zugeles spielt werden die Leute rufen; Ein Käfig voller Narren.

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