Bodenseekreis: Streifenwagen rasten betrunkenem Böblinger Autofahrer hinterher

Bodenseekreis: Streifenwagen rasten betrunkenem Böblinger Autofahrer hinterher

Bodenseekreis. Unglaublich Szenen spielten sich im Bodenseekreis ab. Ein nach Mitteilung der Polizei sturzbetrunkener Autofahrer aus dem Kreis Böblingen lieferte sich auf der B 31 eine filmreife Verfolgungsfahrt mit mehreren Streifenbesatzungen des Polizeireviers Überlingen. Der Autofahrer stoppte selbst nach einem Unfall nicht.

Wildes Überholmanöver auf B 31

Nachdem bereits kurz vor 21 Uhr ein erster Hinweis auf einen „durchgeknallten“ Audi-Fahrer in Tettnang eingegangen war, erreichten die Polizei später weitere Notrufe über einen in Schlangenlinien in Richtung Stockach fahrenden Audi mit Böblinger Kennzeichen auf der B31. Auf Höhe der Anschlussstelle Überlingen-Aufkirch verursachte der Autofahrer gegen 21.50 Uhr einen Verkehrsunfall, als er wendete und mit einem in Richtung Sipplingen fahrenden BMW kollidierte. Der 19 jährige BMW-Fahrer aus Uhldingen-Mühlhofen wurde dabei leicht verletzt. Der Audi flüchtete in Fahrtrichtung Friedrichshafen. Zwei und später später drei Streifenwagen mit Sondersignalen verfolgten. Der Fahrer reagierte aber nicht auf die vielfachen polizeilichen Anhaltezeichen. Er setzte seine Fahrt trotz defekten Vorderreifens mit hoher Geschwindigkeit fort, wobei er unter anderem bei einem riskanten Überholmanöver kurz vor Birnau ein überholtes Auto und einen entgegenkommenden Sattelzug extrem gefährdete.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Bei Uhldingen-Mühlhofen gelang es der Polizei dann aber den 53 Jahre alte Mann aus Böblingen in seinem Fahrzeug zu stellen und ihn festzunehmen, noch bevor er eine Straßensperre bei Meersburg erreichte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde bei dem Autofahrer eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen mehrfacher Straßenverkehrsgefährung, fahrlässiger Körperverletzung und Verkehrsunfallflucht wurde gegen ihn eingeleitet. In diesem Zusammenhang werden Zeugen und etwaige weitere Geschädigte gebeten, sich mit dem Polizeirevier Überlingen, Tel. 07551/8040, in Verbindung zu setzen.

 

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