Brand in der Asylbewerberunterkunft in Radolfzell am Samstagabend

RettungswagenRadolfzell. Der Brand in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende in Radolfzell im Kreis Konstanz löste am Samstagabend einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Zehn Bewohner der Unterkunft wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten starken Rauch eingeatmet. Brandursache war nach Mitteilung der Polizei ein auf dem Herd vergessener Topf.

Notruf um 22 Uhr

Der Topf mit heißem Fett löste am Samstagabend gegen 22 Uhr einen Großeinsatz der Rettungsdienste aus. Die Rettungsleitstelle wurde zu diesem Zeitpunkt darüber informiert, dass es in der Kasernenstraße in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylsuchende in einer Küche brenne.

Retter im Einsatz

Polizei, Feuerwehr sowie mehrere Krankenwegen und Notärzte fuhren sofort in die Kasernenstraße. „Nach den vorläufigen Feststellungen dürfte in der Küche der Gemeinschaftsunterkunft ein Topf mit heißem Fett in Brand geraten sein“, teilte am Sonntagmittag die Polizei mit.

Flucht auf den Balkon

 

Mehrere Bewohner, darunter Kinder, konnten sich nach Auskunft der Polizei auf den Balkon retten und um Hilfe rufen. Junge Männer aus dem Nachbargebäude eilten den Bewohnern zu Hilfe und versuchten den Brand zu löschen. Einer der Helfer zog sich hierbei leichte Brandverletzungen zu.

Vorsorglich in Kliniken

Insgesamt zehn Personen, darunter fünf Kinder, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zudem vorsorglich zur Beobachtung in die Krankenhäuser nach Singen, Radolfzell und Konstanz gebracht.

Kripo ermittelt noch

Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar, dürfte jedoch laut Polizei mehrere 10.000 Euro betragen. Ermittlungen zur Klärung der Brandursache haben Beamte der Kriminalpolizei übernommen.

 

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