Bürgerbeteiligung „stiller Gruppen“oder übers Web

„Mitreden und Mitgestalten für alle“ ist der Titel einer offenen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 14. Mai 2014, um 16:30 Uhr im Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Haus. Veranstalter sind der Bodenseekreis und die Stadt Friedrichshafen gemeinsam mit der Allianz für Beteiligung e. V. Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Menschen motiviert, sich an politischen Prozessen zu beteiligen – und wie man diejenigen erreicht, die sich hier üblicherweise nicht einbringen. Auch die Möglichkeiten des Internets als vielseitiges Interaktionsmedium sollen beleuchtet werden.

Leuchttürme der Bürgerbeteiligung

Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen: Zum Auftakt werden auf dem Podium die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, Oberbürgermeister Andreas Brand und Landrat Lothar Wölfle über diese Themen miteinander sprechen. Dann werden die als „Leuchttürme der Bürgerbeteiligung“ ausgezeichneten Projekte des Landkreises und der Stadt vorgestellt. Die Zeitung STAATSANZEIGER hatte im Herbst das Internetangebot „Sag’s doch“ sowie den „Arbeitskreis Beteiligung“ im Netzwerk Behindertenhilfe dafür prämiert, wie zum einen das Internet hierfür sinnvoll genutzt werden kann und zum anderen sogenannte stille Gruppen einbezogen werden können. Im zweiten Teil des Abends können an Thementischen über einzelne Fragen vertiefend gesprochen, Ideen ausgetauscht und weiterführende Lösungsansätze entwickelt werden. Das Ende der Veranstaltung ist für etwa 20:00 Uhr geplant.

Ein Kommentar to “Bürgerbeteiligung „stiller Gruppen“oder übers Web”

  1. Fafnir
    2. Mai 2014 at 19:09 #

    65 Jahre Parteiengewurschtel haben eben ihre Spuren hinterlassen. Jetzt wo der Karren im Dreck steckt, entdecken die Gremienhocker also den popeligen Bürger. Den sie ja bisher immer als unwissend verachtet haben. Aber das ist ja eigentlich immer noch so. Unlängst ließ unser Bundesgauckler verkünden, dass er nichts von Volksentscheiden hielte, weil seine Durchlaucht die Bürger für zu blöde befindet, die Komplexität der Politik zu begreifen. Was soll ich jetzt davon halten? Zum Begrünen einer Verkehrsinsel werde ich mit dummen Fragen belästigt, weil mittlerweile die lokalen Politakteure selbst dazu schon nicht mehr in der Lage sind (oder Schiss vor eigenen Entscheidungen haben), aber bei den großen Themen soll ich mein Maul halten?

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