Demnächst im Konstanzer Theater: Nachtkritik-Preisträger Thorleifur Örn Arnarsson

Konstanzer Stadttheater freut sich mit isländischem Regisseur über Auszeichnung für Luzerner Inszenierung

Konstanz/Luzern. Thorleifur Örn Arnarsson brachte Ibsens Peer Gynt als Stück um Lug und Selbstbetrug auf die Luzerner Bühne. Jetzt hat ist er dafür vom Portal nachtkritik.de und den Lesern des Portals ausgezeichnet worden.

Preisträger demnächst in Konstanz

Mit dem finnischen Regisseur freut sich das Konstanzer Stadttheater, wo Thorleifur Örn Arnarsson demnächst zwei Stücke inszenieren wird. Am 1. April hat Mutter Courage und ihre Kinder von Bert Brecht und am 20. Mai Shakespeares König Lear Premiere.

Die Auszeichnung für Thorleifur Örn Arnarsson

Das in Berlin sitzende Portal nachtkritik.de veröffentlichre auf seiner Website eine Vorschlagsliste mit 38 Inszenierungen, die von den nachtkritik-Korrespondenten als die wichtigsten der letzten zwölf Monate nominiert wurden. Die Leser wählten dann aus den Vorschlägen den Gewinner. Thorleifur Örn Arnarsson, der in dieser Spielzeit zweimal am Konstanzer Theater inszeniert, war Sieger.

Kleine Stadttheater unter den besten

Das Besondere an dieser Wahl ist nach Meinung des Konstanzer Theaters, dass weder ein großes Haus noch eines der derzeit hoch gehandelten Stücke gewonnen habe. Auch zwei weitere der 10 besten kämen aus kleineren Stadttheatern. Dies zeige erneut, dass „großes Theater“ überall gemacht werde – nicht nur in den Metropolen. nachtkritik.de schrieb über Theater außerhalb der großen Städte:  „Für alle außerhalb der Region zeigt es an: Seht her, dort bewegt ein Theater nicht nur Stoffe, sondern auch eine Stadt und ein Publikum.“

Beste Werbung für Mutter Courage und König Lear

Vor allem aber hebt das Konstanzer Theater hervor, dass auch kleine mit den ganz großen Theatern mithalten könnten, wenn es um die künstlerische Arbeit geht. Das Theater Konstanz gratuliert denn auch dem Luzerner Theater und Thorleifur Örn Arnarsson zur Wahl und freut sich auf eine „grandiose Mutter Courage“ und einen „herausragenden König Lear“.

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