„Der Atem des Himmels“: Österreichweiter Kinostart am Freitag

Kritiker loben Reinhold Bilgeris Erstlingswerk als modernen Heimatfilm

Bregenz Die Verfilmung des Bestsellerromans von Reinhold Bilgeri „Der Atem des Himmels“ startet am Freitag dieser Woche, 3. September, in 37 österreichischen Kinos. Mehr als 15.000 Menschen sahen schon vor dem Kinostart Bilgeris Debütfilm. Zuschauer dürfen sich auf einen „modernen Heimatfilm“ mit „kraftvollen Landschaftsbildern“ freuen, so der Tenor der Kinokritiker.

Kritiker-Stimmen

Bei der Verfilmung seines eigenen Romans „Der Atem des Himmels“ schrieb Reinhold Bilgeri das Drehbuch, führte Regie und war auch erstmals als Produzent tätig. Mehr als 15.000 Zuschauer haben sich in den ersten Tagen in Bilgeris Heimat Vorarlberg den Film bereits angesehen. Kritiker lobten besonders den Mut, ein solches großes Kinoprojekt zu verwirklichen: „Regie-Debütant Bilgeri geht seinen eigenen Weg. Sein Wagnis, ohne Angst vor Kitsch und Schmalz auf ganz große Emotionen zu setzen, wird belohnt“, findet die Tageszeitung „Österreich“. Für sie hat der Film „das Zeug zu einem Blockbuster der außergewöhnlichen Art“.

Für die Austria Presse Agentur (APA) liefert Bilgeri „zweifellos den Beweis: In Vorarlberg können große Filme internationalen Formats gedreht, gespielt, produziert, musikalisch unterlegt und geschnitten werden.“ Es sei „zu hoffen, dass weitere Filmemacher seinem Mut folgen werden“. Die APA nennt den Streifen einen „modernen Heimatfilm mit kraftvollen Landschaftsbildern“. Ähnlich die Tageszeitung „Die Presse“: Die „handwerklich solide gemachte“ Kinoversion sei die „Rückkehr des Heimatfilms“.

Hommage an Vorarlberg

Die regionalen Medien zeigten sich von dem Kinofilm durchwegs beeindruckt: „Da kommt noch etwas auf uns zu. Eine Lawine an Gefühlen braucht nicht spezielle Cineasten-Kost zu sein, um ordentlich einzuschlagen“, schreiben die Vorarlberger Nachrichten. Und die Neue Vorarlberger Tageszeitung meint: „Die Bildgewalt ist beeindruckend und steht jener von teuren Hollywood-Produktionen in nichts nach. Bilgeri ist ein beachtliches Debüt als Kinofilm-Regisseur gelungen.“

Für die Allgäuer Zeitung (Kempten) ist Bilgeri „ein packendes Epos gelungen“. Kameramann Tomas Erhart habe „eine poetische Bildersprache für dieses Drama entwickelt und die Vorarlberger Bergwelt herrlich in Szene gesetzt.“

Packende Verfilmung

Der „Atem des Himmels“ erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer verarmten Adeligen und einem eigenwilligen Volksschullehrer in einem Vorarlberger Bergbauerndorf. Seinen Höhepunkt erreicht das Drama mit der historischen Lawinenkatastrophe von 1954 in Blons im Großen Walsertal.

Der Film startet ab Freitag in 37 österreichischen Kinos, vom Bodensee bis zum Neusiedlersee. Im Herbst soll der Film auch in Südtirol, Deutschland und der Schweiz in die Kinos kommen.

Hier geht’s zur Website mit Informationen über den Film.

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