DLRG Überlingen hat sich neu aufgestellt

2013_Vereinswettkampf_003Überlingen. Die DLRG Überlingen hat sich neu aufgestellt. Zuletzt nahmen immerhin 55 Kinder an den Vereinsmeisterschaften teil. Die DLRG setzt damit ein Zeichen. Denn immer weniger Kinder können schwimmen. Außerdem fehlen der DLRG junge Rettungsschwimmer, die gerade am Bodensee dringend gebraucht werden.

Nachwuchsschwimmer heftig umworben

55 Kinder und Jugendliche haben zuletzt an den Vereinsmeisterschaften in der Überlinger Bodensee-Therme teilgenommen. Der jüngste Schwimmer war gerade erst 5 Jahre alt – der war 15 Jahre. Jetzt geht es darum, die Kinder und Jugendlichen weiterhin für den Schwimmsport zu begeistern.

2013_Vereinswettkampf_DLRGUberlingen

Nicht alle Kinder können schwimmen

Auf die Frage: “Lernen Kinder heute eigentlich noch schwimmen?” antwortete Professor Kurt Wilke, Alt-Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und emeritierter Professor der Sporthochschule Köln, in einer Ausgabe des Magazins “Was(s)erleben” des aquabasilea in Basel, knapp: “Zu wenige, zu kurz, zu einseitig.” 1996 verliessen laut Wilke 93 Prozent der deutschen Kinder die Grundschule (Ende 4. Schuljahr) als Schwimmer. Zehn Jahre Später waren es rund  75 Prozent, und heute liegen die Zahlen den unter 70 Prozent, so Wilke in dem Interview.

Neues Vorstandsteam bei DLRG Überlingen

Die Aufgabe auch junge Schwimmer wieder für den Schwimmsport zu begeistern haben sich in Überlingen Uwe Stett, Ulrike Beurer, Andreas Bergelt, Micaela Zierer, Frank Zierer, Kerstin Kappe, Freddy Kappe, Saskia Nothelfer, Petra Blumenröther, Annika Nikolasch, Uwe Blumenröther und Sabine Kosiedowski gestellt. Sie gehören zum neuen Vorstandsteam.

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