Doppelte Premiere an der Uni

Zum ersten Mal gibt es eine Inszenierung des Stadttheaters Konstanz an der Universität

Konstanz (red) Die Universität Konstanz hat den perfekten Raum, das „junge theater konstanz“ die passende Inszenierung: Zum ersten Mal ist es zu einer Zusammenarbeit zwischen beiden für die Stadt so wichtigen Einrichtungen gekommen. Am morgigen Donnerstag, 4. März, ist Premiere des Theaterstücks „Z“ im Audimax der Universität Konstanz. Beginn ist um 20 Uhr.

Eingesperrte philosophieren in der Uni

Wo anders auch sollte das Stück der jungen georgischen Dramatikerin und Regisseurin Nino Haratischwili besser aufgehoben sein als im Audimax der Universität Konstanz: Tizian wird aus Versehen in der Universität eingeschlossen. Er ist aber nicht allein. Die exzentrische Philosophiestudentin Lea liebt die nächtliche Stille in der menschenleeren Uni. In einer ungewöhnlichen Nacht philosophieren die beiden jungen Menschen über Hegel, ihre Zukunftspläne und Familien, vermeintliche Erwartungen der Gesellschaft und ihre Überforderung in einer desillusionierten Welt, in der scheinbar grenzenlose Freiheit ebenso ein Problem darstellt, wie das unausgesprochene Gebot, authentisch und glücklich sein zu müssen.

Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis für Nino Haratischwili

Nino Haratischwili wird am Tag der Konstanzer Premiere neben Terézia Mora und dem in Deutschland lebenden irakischen Autor Abbas Khider mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch-Stiftung ausgezeichnet. Unter der Regie von Andreas Bauer spielen Jessica Rust und Johannes Merz. Weitere Vorstellungen im Audimax gibt es am 4.3., 11. 3., 17.3., 24.3., 25.3., 16.4.

Foto: Stadttheater Konstanz

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