Ein Jahr nach Marktabbruch: Freitagsmarkt wegen Weinfest wieder auf Münsterplatz

Statt 56 Stände nur 47 Stände am Freitag – Marktstände dürfen nicht in die Wessenbergstraße

Konstanz. Wenn am kommenden Freitag der Wochenmarkt wegen des Weinfestes erneut statt auf dem Stephansplatz auf dem Münsterplatz stattfindet, werden unangenehme Erinnerungen wach. Vor einem Jahr musste der Wochenmarkt wegen chaotischer Zustände aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Das Bürgeramt veranlasste damals die Räumung. In den Marktstraßen herrschte riesiges Gedränge.

Szenen vom vergangenen Jahr

Die Wessenbergstraße glich damals einem verstopften Flaschenhals. Für Fahrradfahrer, die ihr Rad durch den Markt schieben wollten, für Eltern mit Kinderwägen und Ältere mit Rollatoren gab es in der Masse, die sich durch die Wessenbergstraße und vor Verkaufsständen drängte, kein Durchkommen mehr. Walter Rügert sagte vor fast auf den Tag genau einem Jahr, dass Anwohner die Feuerwehr verständigt hätten, weil Rettungswege nicht freigehalten worden seien. Feuerwehr und Ortspolizei waren vor Ort und veranlassten zwei Stunden vor dem regulären Marktende einen Verkaufsstopp und den Abbau der Stände. Die Wessenbergstraße wurde aus Sicherheitsgründen geräumt. Solche Szenen sollen sich am kommenden Freitag nicht wiederholen.

Wessenbergstraße bleibt frei

Marktstände werde es dieses Mal nur auf dem Münsterplatz geben, sagte Walter Rügert. Die Wessenbergstraße werde anders als im vergangenen Jahr freigehalten. Die Pläne seien mit der Feuerwehr und Marktbeschickern besprochen worden. Zuständig für den Aufbau sei das Hochbau- und Liegenschaftsamt. Mitarbeiter seien am Freitag vor Ort und würden dafür sorgen, dass es nicht wieder zu eng werde. Statt 56 Stände werde es am kommenden Freitag nur 47 Stände geben. Einige Händler lassen den Markt einfach ausfallen. Das sei üblich, wenn Märkte verlegt würden, sagte Walter Rügert. Ein Obst- und Gemüsehändler berichtete am Dienstag, dass auch er darauf verzichte, seinen Verkaufsstand aufzubauen. Auf so viel Stress, Chaos und Gedränge wie im vergangenen Jahr habe er keine Lust.

Foto: Archiv See-Online

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