Ein Song gegen Alkoholverbot am Konstanzer Seerhein

Junges Konstanz auf Facebook gegen Alkoholverbot im Herosépark und in der Seestraße

Konstanz. Die Facebookseite „Junges Konstanz gegen Alkoholverbot“ wirbt für freies Chillen und Trinken am Konstanzer Seerhein. Das Beste: Die Seite macht es ohne Geschrei und auf sympathische Art. Petershausenparkrekords unterstützt die Initiative wissentlich oder unwissentlich mit dem Song „Weintrinken“, den die Facebookgruppe verlinkt hat. Insgesamt ist er bei Youtube schon 155.657 Mal angeklickt worden. Die Facebookseite hatte am Freitagvormittag bereits 308 Fans.

 

Ein Lied für den Petershausen

Strand, Setine, Scherben. Ab Samstag, 28. Mai, gilt am Konstanzer Seerhein, im Herosépark und an der Seestraße, in den Abend- und Nachtstunden ein Glasverbot. Vom Verbot betroffen sind auch Hunderte Parknutzer, die zum Baden und Feiern in den Park bei der Fahrradbrücke kommen und noch nie eine Flasche am Ufer zerschlagen haben.

Facebook-Kampagne gegen Alkoholverbot

Mit einem Glasverbot müssen alle Parknutzer jetzt leben. Ein Alkoholverbot möchten sie aber verhindern. Es würde die Lebensqualität vieler Konstanzer, darunter auch vieler Studenten, beeinträchtigen. Für viele junge Konstanzer ist das Areal an schönen Sommertagen und in schönen Sommernächten längst zu einem Lieblingsplatz unter freiem Himmel geworden. Restaurant- und Biergartenbesuche können sich viele Parknutzer schon aus finanziellen Gründen nicht leisten.

Am Rhein fänd‘ ich schön

Der Song „Weintrinken“, der so ein bisschen an den Sound der Neuen Deutschen Welle erinnert, passt, weil er vom Lebensgefühl von jungen Konstanzern erzählt. Im Lied heißt es: „Möchtest Du heute Abend mit mir Weintrinken gehen?“ – „Am Rhein fänd‘ ich schön“. Und ganz romantisch: „Von der Fahrradbrücke kann man die Alpen seh’n“ – „Auf der Mainau kann man alte Frauen mit Falten seh’n“. Wir sollten in Konstanz mal darüber diskutieren – und es müsste alle interessieren.

httpv://www.youtube.com/watch?v=QI1_Zgwyv44&feature=player_embedded#at=195

 

Ein Kommentar to “Ein Song gegen Alkoholverbot am Konstanzer Seerhein”

  1. Marusha
    27. Mai 2011 at 12:57 #

    Peinlich, peinlich, selbst das von Ihnen so gerne mit abfälligen Kommentaren versehene „Dead Wood Medium“ Südkurier hat das Lied zwar ebenfalls mit reichlich Verspätung thematisiert – aber trotzdem lange vor Ihnen. Dass ausgerechnet ein Blog, der sich selbst dafür rühmt, besonders internetaffin zu sein, erst Jahre später von dem Song Wind bekommt und ihn jetzt als „neu“ tituliert, lässt doch zumindest schmunzeln…

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