EnBW-Repräsentant Andreas Renner diskutiert in Konstanz über Energie-Wende

Abend beginnt mir Impulsreferat von Franz Alt – Solarunternehmen und Wissenschaft mit auf Podium

Konstanz. „Abschalten – Umschalten – Einschalten: Energieperspektiven für heute und morgen“ ist das Thema einer Podiumsdiskussion am Dienstag, 8. November 2011,  um 20.45 Uhr im Konzil Konstanz. Ab 20 Uhr beginnt ein Impulsvortrag des Fernsehjournalisten Franz Alt. Diskutieren wird als Repräsentant der EnBW AG auch Andreas Renner (CDU), der in Konstanz als möglicher Bewerber bei der OB-Wahl 2012 gehandelt wird.

Spannende Gäste beim Live-Talk

Auf dem Podium diskutieren Franz Alt, Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor, Steffen Keller, Director Innovation Management Solar Cell, centrotherm Cell & Module GmbH, Andreas Renner, Leiter der Repräsentanzen Berlin und Brüssel, EnBW AG, Prof. Giso Hahn, Leiter Photovoltaik-Abteilung, Universität Konstanz. Um 20.00 Uhr spricht Franz Alt zunächst zum Thema „Die Sonne schickt uns keine Rechnung. Neue Energie – Neue Arbeit – Neue Mobilität“. Um 20.45 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Horst Frank dann die Podiumsdiskussion. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem Empfang mit Apéro, dem um 19.30 Uhr die Begrüßung durch Bürgermeister Claus Boldt folgt.

Energiewende alternativlos

„Spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist die Debatte um die Energieversorgung weltweit neu entfacht. Derzeit findet in vielen Ländern ein massiver Ausbau Erneuerbarer Energien statt, aber der oft geforderte Ausstieg aus der Kernenergie ist umstritten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Konstanz. Weiter heißt es: „Die Energiewende ist angesichts der begrenzten Ressourcen fossiler Energieträger, des Klimawandels sowie der Gefahren der Kernenergie unvermeidbar. Es wird Zeit, dass nicht nur über die Herausforderungen der Energiewende geredet, sondern über ihre Lösungsmöglichkeiten diskutiert, beraten und gestritten wird.“ Nur im Dialog, unter Berücksichtigung aller Chancen aber auch Risiken, könne die Wende gelingen.

Foto: CDU

3 Kommentare to “EnBW-Repräsentant Andreas Renner diskutiert in Konstanz über Energie-Wende”

  1. dk
    2. November 2011 at 14:12 #

    Wenn Griechenland erst wieder die Drachme einführt, ist die Währung noch viel weicher als der Euro und überholt die deutsch-schweizerische Grenzregion als Schnäppchen-Paradies locker.

    Die Grünen werden ans Mittelmeer umziehen, um „Griechischen Wein“ zu geniessen und die Sonnenenergie-Wende im Mittelmeer-Raum zu vollziehen; die relative Nähe zu Afrika öffnet Märkte nach Übersee.
    Dadurch kann der Bodensee sein AKW bauen und das Ländle und Städtle seine 70% CDU-Mehrheit erhalten. Die Frage bleibt, ob Hr. Renner sich lieber in Stuttgart oder Konstanz aufhalten möchte, also die Frage nach der Disziplinierung während einiger Jahre Konzern-Tätigkeit.

    Wenn grünen OBs schwarze Anzüge bestens stehen, kann ein bunter schwarzer Politiker auch gefallen; das Fingerspitzengefühl ergibt sich durch die Schweizer Nachbarn.

  2. Fafnir
    2. November 2011 at 20:07 #

    Reaktorkatastrophe? Was für eine Reaktorkatastrophe? Ach ja, mir fällt’s wieder ein: Das war doch diese von deutschen Medien pünktlich zur letzten Wahl hochgekochte Hysterie. Die Atomkraftgegner hatten ja keine Zeit für Trauer über die tatsächlichen Opfer des Tsunamis. Sie mussten ja die Gelegenheit zu nutzen, um für die eigenen Ansichten Stimmung zu machen. Übrigens: Die Debatte um die Energieversorgung ist nicht „weltweit entfacht“. Nur in Deutschland.

  3. kuentzel_detlev@web.de
    3. November 2011 at 11:10 #

    Der Begriff „Ausstieg“ wird zum Modewort.

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