Europäischer Jugendklimagipfel in Friedrichshafen

100 Jugendliche aus ganz Europa tauchen in die Klimaproblematik und suchen nach Lösungen für ein globales Problem

Friedrichshafen. In Friedrichshafen kommen Jugendliche zusammen, um über die Klimaproblematik zu diskutieren. Am Ende soll es eine Resolution geben. Über sie wird eine Parlamentarische Vollversammlung im Foyer der Zeppelin University debattieren. Der Gipfel beginnt am Sonntag, 14. August. Das teilte das Europäisches Jugendparlament in Deutschland e. V. mit.

100 junge Europäer diskutieren

Der Klimawandel ist ein globales Problem. Uneinig sind sich die Staaten, mit welchen Strategien das Problem angegangen werden soll. Bei einem Europäischen Jugendklimagipfel des Europäischen Jugendparlaments kommen demnächst 100 Jugendliche aus ganz Europa zusammen, um über den Klimawandel und Anpassungsstrategien zu diskutieren.

Antworten der Jugend

Nach den gescheiterten Klimagipfeln in Kopenhagen und Cancún organisiert das Europäische Jugendparlament am Dreiländereck am Bodensee den „European Youth Summit on Climate Change and Adaptation Strategies“. Vom 14. bis 19. August 2011 erwarten die Veranstalter rund 100 Jugendliche aus ganz Europa in Friedrichshafen, um gemeinsam unter dem Motto „Challenge the Change“ Klima- und Umweltthemen europapolitisch zu diskutieren. Die Schirmherrschaft haben EU-Klimakommisarin Connie Hedegaard, Bundesminister Ronald Pofalla und Friedrichshafens Oberbürgermeister Andreas Brand übernommen. Das Projekt wurde außerdem ausgezeichnet als Beitrag zur Weltdekade der Vereinten Nationen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Worldcafé mit Experten

Zu einem Worldcafé am 16. August ab 14 Uhr kommen Experten wie Prof. Dr. Dr. Peter Höppe, verantwortlich für Georisikoforschung bei der Munich Re, Franzjoseph Schaffhausen aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie der ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, Prof. Dr. Hartmut Graßl. In der Zeppelin University werden sie zusammen mit insgesamt 15 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Diskussionsrunden mit den Teilnehmern die Umsetzbarkeit der innovativen Strategien aus der Perspektive ihrer Expertise besprechen.

Über das Europäische Jugendparlament

Das Europäische Jugendparlament in Deutschland e.V. bietet seit mehr als 20 Jahren jungen Menschen einen Raum, sich aktiv mit gesellschaftlichen Fragen auseinander zu setzen, Visionen zur weiteren Gestaltung Europas zu entwickeln und diese mit anderen zu diskutieren. Die Evaluationen der Sitzungen zeigen, dass über 70 Prozent der Teilnehmer nach der Sitzung politisch oder gesellschaftlich aktiv werden wollen, so das Europäische Jugendparlament in Deutschland e. V.. Und mehr als 80 Prozent der Delegierten interessieren sich demnach nach den Sitzungen mehr für Europa.

Foto: Zeppelin University/Anja Köhler

10 Kommentare to “Europäischer Jugendklimagipfel in Friedrichshafen”

  1. Mohrrübenkiller
    9. August 2011 at 11:13 #

    Klima retten ist eine großartige Idee. Nur mir stellt sich die Frage.
    Kommen die alle mit dem Fahrrad oder wurde Friedrichshafen nur
    gewählt weil es einen Flughafen hat.
    Ich bitte die Redaktion hier dranzubleiben und die Teilnehmer nach
    dem Transportmittel der Anreise zu fragen.
    Danke.

  2. Lorenz Stree
    11. August 2011 at 13:41 #

    Hallo Mohrrübenkiller,

    als Pressesprecher der besagten Veranstaltung würde ich gerne hierzu Stellung nehmen. Friedrichshafen wurde aus regional-praktischen Gründen ausgewählt, die Hauptorganisatoren studieren an der dortigen Zeppelin University.
    Die Teilnehmer sind dazu angehalten Flüge zu vermeiden und ihre CO2 Emissionen zu kompensieren. Die Veranstaltung findet außerdem unter einem strengen Leitfaden des nachhaltigen Tagens statt. Manches lässt sich natürlich nicht vermeiden, aber die Organisation nimmt auch Unannehmlichkeiten in Kauf um auch selbst einen Beitrag zur Umwelt zu leisten.

  3. Mohrrübenkiller
    11. August 2011 at 13:51 #

    Danke Herr Stree für die Antwort. Finde ich gut das Sie darauf
    achten.
    Bei meinem Artikel dachte ich eher an Kopenhagen und Cancun.
    Machen Sie weiter so.

  4. Tilmann Breetsch
    12. August 2011 at 06:47 #

    „Klima retten“ ist so ziemlich das Albernste, was sich der Mensch jemals ausgedacht hat. Denn das geht nicht. Das Klima hat sich schon immer geändert. Ganz ohne menschliche Einflüsse, denn der Wandel ist seit 4,5 Milliarden Jahren der Normalzustand. Ein „richtiges“ Klima gibt es nämlich nicht und CO2 hat nichts mit dem Klimawandel zu tun.

  5. Hinterbänkler
    15. August 2011 at 19:52 #

    @Tilmann Breetsch:
    Zwischen den 60- und 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts stand der Bodensee kurz vor dem „Umkippen“ infolge von menschlich verursachter Eutrophierung. Dank aufmerksamer Wissenschaftler konnte dies festgestellt und durch adäquate Maßnahmen gestoppt werden. Das hätte man bestimmt auch bezweifeln können. Heute kann man bei Durst im Boot auch schon mal einen Schluck Wasser aus dem See nehmen…

  6. Mohrrübenkiller
    16. August 2011 at 08:09 #

    Hallo Hinterwälder!
    Der Nährstoffeintrag in den Bodensee erfolgte durch ungenügende
    Klärung der Abwässer und durch die Landwirtschaft.
    Mit Klima hat dies allerdings wenig zu tun. Es waren die Menschen
    die sich über üppige Algengürtel am Bodensee beschwerten und
    auch die Gewässerwächter waren alarmiert.
    Durch einen massiven Kläranlagenbau und Verbot der Einleitung
    z.B. im Bereich der Schussen konnte die Überdüngung gestoppt
    werden.
    Man kann etwas auch in deutsch erklären. Da muss man kein
    Fremdwort dazu nehmen.

  7. Hinterbänkler
    16. August 2011 at 11:58 #

    @Mohrrübenkiller:
    Ja, da stimme ich Ihnen zu. Der Beitrag war ja auch an Tilmann Breetsch gerichtet. Er hat sich durch seinen Beitrag mit seinen sehr klaren, eindeutigen Aussagen ja als Experte zu erkennen gegeben.

    Wie würden Sie „Klimawandel“ auf deutsch erklären?

  8. Mohrrübenkiller
    16. August 2011 at 12:08 #

    Hallo Hinterbänkler!
    Klimawandel gibt es nicht. Schauen Sie bitte mal nach:
    J.P.Hebel.
    Google
    Warme Winter
    oder http://www.hausen-im-wiesental.de/jphebel/geschichten/warme
    %winter.htm
    Wir hatten 1806 / auf 1807 einen sehr warmen Winter.
    Und nun mal ran Ihr Experten. Lesen und staunen!!!

  9. Hinterbänkler
    16. August 2011 at 19:17 #

    @Mohrrübenkiller:
    Ja, Sie haben mich überzeugt. Klimawandel gibt es nicht. Ist nur eine Erfindung von Grünen, Gutmenschen und anderen politisch Korrekten. Danke für die Aufklärung. Ist auch viel einfacher, als sich komplizierte Gedanken darüber zu machen. Ist auch besser so. Dann kann ich meinen Daimler aus den 50-er-Jahren wieder ohne schlechtes Gewissen aus der Garage holen. Und wer weiss, ob nicht da der Islam auch noch irgendwie dahinter steckt…oder die Schwulen? … „Warme Winter“, das könnte ein Code sein…

  10. Mohrrübenkiller
    16. August 2011 at 21:41 #

    Hallo Hinterbänkler!
    Diese Aussage nehme ich Ihnen nicht ab. Mit Verlaub. Sie sind ein
    Schelm.
    Aber zurück zu Tatsachen. Natürlich haben wir eine Wandel im Klima.
    Ist dieser hausgemacht? Ich bin ein wirklciher Umweltschützer. Auch
    bin ich für jede Maßnahme die unserer Natur nützt.
    Bloss will ich einfach nicht den vorgekauten Themata der Grünen
    oder selbsternannten Klimaforschern glauben.
    Es ist etwas im Gange. Aber mit der simplen Einfalt eines Grünen
    kann ich dies nicht erklären. Die wollen nur Geld verdienen oder
    einen Posten ( siehe T. Seiler >) im Bundestag.
    Mit ein wenig Achtung vor der Meinung des Nächsten kämen wir
    wirklich weiter. Das mit dem J.P.Hebel habe ich wirklch ernst
    gemeint. Wir Deutschen sollten weg kommen von „German Angst“.

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