Event in Singen: Atomausstieg und Energiewende

Kluge Köpfe, kontroverse Diskussion und Jazz am Samstagnachmittag

Singen. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Atomausstieg und Energiewende“ gibt’s am Samstag, 4. Juni 2011, in Singen. Veranstalter ist Marcus Greineder auf Anfrage des Campact-Netzwerks. Unterstützt wird die Veranstaltung von KLAR und den Regional- und Ortsverbänden von BUND, Attac, Greenpeace, Nabu sowie vielen Bürgerinitiativen und engagierten Leuten in der Region. Los geht’s um 15 Uhr.

Kontroverse Diskussion provoziert

Die illustre Runde der Teilnehmer, die die Organisatoren gewinnen konnten, garantiert eine hochspannende und kontroverse Diskussion. Mit dabei sind: Andreas Renner (Ex-Bürgermeister und -Landesminister, heute ENBW), Stephan Rawyler (Gemeindepräsident Neuhausen/CH, Vorstandsmitglied von KLAR! Schaffhausen) und Andreas Markovsky (Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg).

Energiewende im Fokus

Diskutieren werden sie über Themen wie in welchem Zeitrahmen der Atomausstieg vollzogen werden muss oder wie das Land die Energiewende durchsetzen und gestalten kann? Wie ist das Ausstiegskonzept der Bundesregierung zu bewerten? Wie verfahren wir mit der Endlagerproblematik? Diese und weitere Fragen von höchster Aktualität und Brisanz werden diskutiert. Am Ende der Diskussion stellen sich die Diskussionspartner den Fragen des Publikums.

Live-Musik und Brennstab-Limbo

Für Live-Musik sorgen das Konstanzer Jazz-Duo Volker Wagner – Saxophon und Manfred Junker – Gitarre sowie die Band Koukoustik, ebenfalls aus Konstanz. Ein familienfreundliches Begleitprogramm bietet großen und kleinen Kindern aller Altersstufen weitere Unterhaltungsmöglichkeiten wie Atom-Dosenwerfen, Brennstab-Limbo, Atomausstiegs-Quizz, Windradbasteln.

Stattfinden wird die Diskussion vor dem AWO-Gebäude, Heinrich Weber Platz, 78224 Singen.

Ein Kommentar to “Event in Singen: Atomausstieg und Energiewende”

  1. TB
    3. Juni 2011 at 14:45 #

    Schade, daß nicht ernsthaft über die Energieversorgung eines hochentwickelten Industrielandes diskutiert wird, sondern lediglich dümmliche Antifolklore zelebriert wird. Wird es bei den zu erwartenden Stromausfällen im kommenden Winter ebenfalls bunte Straßenfeste mit Dosenwerfen geben? Werden bei den steigenden Strompreisen auch noch lustige Reden mit Musik geschwungen? Wieso lädt man nicht Ingenieure der Stromerzeuger ein, die mal etwas über Stabilisierung von Stromspannung erzählen, wenn Wind- und Photovoltaikstrom für eine enorme instabilität des Netzes sorgen? Wie soll Angebot und Nachfrage von Strom künftig geregelt werden? Wie sollen Fehlmengen von Strom sofort geliefert werden? Wie sollen die Netze auf den künftigen wetterwendischen und dezentral erzeugten Strom abgestimmt werden? Wer bezahlt, wenn die kommunalen Versorger ihre Netze gegen die künstlich herbeigeführte Instabilität gesichert werden müssen? Wann wird endlich Klartext geredet, wenn es um die Kosten geht?

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