Film über Politikverdrossenheit und junge Menschen in der Politik

Kurzfilm mit Strasser feiert Premiere – Junger Student goes „alten Hasen“

Ravensburg. „Jung. dynamisch. politisch!“ – so lautet der Titel eines Kurzfilms, der in Stuttgart Premiere gefeiert hat. Produziert wurde er von Studierenden der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart in einem studiengangübergreifenden Projekt.

Premiere des Politik-Films in Stuttgart

Für den Film wurde unter anderem der 23-jährige FDP-Landtagskandidat Benjamin Strasser aus Ravensburg über mehrere Wochen politisch und privat begleitet. Gezeigt worden ist der Film zum ersten Mal in Stuttgart. Bundesweit bekannte Politiker wie der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen (CDU) und Rainer Brechtken (SPD), ehemaliger Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, diskutierten im Anschluss auf dem Podium mit dem Studenten Strasser. Dabei standen vor allem das politische Engagement junger Menschen und die zunehmende Politikverdrossenheit im Vordergrund der Debatte.

„Jung. dynamisch. politisch!“online

Der Ravensburger FDP-Politiker war vom Film begeistert. „Ich hoffe, dass die Einblicke in meine Arbeit für den einen oder anderen Jugendlichen ein Ansporn sind, sich politisch einzubringen.“, so Strasser. Anlass gebe es schließlich genug. „Die Neuverschuldung im Landeshaushalt, der Ausbau von Plätzen an beruflichen Gymnasien oder die Verkehrsproblematik in und um Ravensburg – diese Probleme zeigen: Die Meinung von jungen Menschen ist wichtiger denn je.“, ermuntert Strasser. Aufgelockert wurde die Veranstaltung immer wieder durch eingeschobene Voting-Runden, bei denen das Publikum zu verschiedenen Fragen Stellung nehmen konnte.

Zu sehen gibt’s den Film ab dem 28. Januar unter www.mehr-oberschwaben.de.

Foto: Szenenbild

Ein Kommentar to “Film über Politikverdrossenheit und junge Menschen in der Politik”

  1. Stefan Wehmeier
    27. Mai 2011 at 07:46 #

    „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Machtausübung ist Dummheit und allgemeiner Wohlstand ist selbstverständlich; nur nicht für jene, die mit aller zur Verfügung stehenden Unvernunft etwas „regeln“ wollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt. Die Ursache dieser Kinderei ist eine veraltete Programmierung des kollektiv Unbewussten (religiöse Verblendung), die aus einer Zeit stammt, in der Religionsausübung noch ein notwendiger Bestandteil der geheimen Staatskunst war. Götter (künstliche Archetypen im kollektiv Unbewussten) sind Betriebssysteme des herkömmlichen Kulturmenschen, die durch selektive geistige Blindheit gegenüber den elementaren Fehlern in unserer makroökonomischen Grundordnung eine metastabile Arbeitsteilung ermöglichen, solange unsere Welt so ist, wie sie (noch) ist, und das negative Prinzip „Macht ausüben“ für den Einzelnen vorteilhafter sein kann als das positive Prinzip „“Kompetenz beweisen“. Die längst überfällige Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“.

    „Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein.“

    (Vorwort zu „2001“)

    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert: http://www.deweles.de

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