Fortsetzung: Grüner Bundestagswahlkampf im Kreis Konstanz

Nese Erikli in SingenSingen. Unter dem Titel „Familien.Leben.Vielfalt“ treffen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg an diesem Samstag in der Singener Stadthalle zu ihrem Landesausschuss. Ein zentrales Thema wird sein, wie eine moderne und nachhaltige Familienpolitik aussehen muss. Wer Lust hat, kann sich beteiligen. Wieder bekommen die Grünen im Kreis prominente Unterstützung: Die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl der Baden-Württemberger Grünen Kerstin Andreae ist mit dabei.

Nese Erikli für Bildungsgerechtigkeit

Die Bundestagskandidatin Nese Erikli betont: „Unser Augenmerk muss vor allem auf die Kinder gerichtet sein, denn wir brauchen endlich mehr Bildungsgerechtigkeit. Herkunft und Geldbeutel der Eltern dürfen nicht über die Bildungs- und Zukunftschancen der Kinder entscheiden!“ Erikli führt weiter aus: „ Wir Grüne wollen eine effektive Unterstützung für Kinder – und zwar für alle.“ Im Fokus stehen daher die Investitionen für eine bessere Betreuungsstruktur, mehr Bildungsgerechtigkeit und die Bekämpfung von Kinderarmut.

Vereinbarkeit Familie und Beruf

„Wir denken aber auch an die Familien insgesamt: Die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ist eine der zentralen Herausforderungen, daher brauchen wir u.a. flexible Arbeitszeitmodelle“, so Erikli weiter.

Wieder prominente Unterstützung

Neben dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir wird auch die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl der Baden-Württemberger Grünen Kerstin Andreae auf dem Parteitag sprechen. „Ich freue mich auf unsere Grünen MinisterInnen aus dem Land, Landesvorsitzenden, die BundestagskandidatInnen und viele Delegierte sowie gute und inhaltsstarke Debatten. Besonders freue ich mich darüber, die Begrüßungsrede zu halten und die vielen Gäste in meinem schönen Wahlkreis in Empfang nehmen zu dürfen“, so Erikli abschließend.

Termin und Ort

Der Landesausschuss ist öffentlich. Ort: Stadthalle Singen, Hohgarten 4, 78224 Singen, Datum/Uhrzeit: Samstag, 15. Juni 2013, 11 bis ca. 16.30 Uhr

Ein Kommentar to “Fortsetzung: Grüner Bundestagswahlkampf im Kreis Konstanz”

  1. Fafnir
    14. Juni 2013 at 14:51 #

    „(…) wie eine moderne und nachhaltige Familienpolitik aussehen muss.“

    Natürlich „muss“. Ich frage mich, wie lange sich die Wähler grüne Bevormunderei noch gefallen lassen wollen. Erziehung, Familien- und Arbeitsgestaltung sieht so aus, wie es sich die Familien vorstellen. Oder wie es Unternehmen mit den Mitarbeitern vereinbaren. Nicht so, wie es ein grünes Parteiprogramm befiehlt. Die sozialistische DDR hat den Müttern ihre Kinder früh weggenommen, in Kinderkrippen verwahrt und ideologisch indoktriniert, während die Mütter in die Fabrik geschickt wurden. Ich verstehe Eltern, die ihre Kinder möglichst lange vor dem Einfluss der derzeit gültigen staatlich angeordneten Ideologie nbewahren wollen. Da kommt nämlich die Klima- und Mülltrennungspolizei in die Kindergärten, wo sie den Nikolaus abgeschafft haben und kein Schweinefleisch mehr servieren, da wird in der Grundschule statt Rechnen das Fach „Schwulsein“ unterrichtet. Da werden Fächer wie „Heimatkunde“ abgeschafft. Die Kinder haben kein Physik mehr, dafür das Fach „Klima“. Und irgendwann hocken dann alle Kinder auf der Einheitsschule und bekommen das notenlose Einheitsabitur geschenkt. Und weil sie mit diesem Einheitsabitur nichts können, gehen sie alle zum Staat oder zur Partei. Das ist dann das grüne Paradies: Ohne Leistung feist vom ausgepressten Steuerzahler alimentiert werden.

    Zum Gejammere, daß angeblich Bildung vom Geldbeutel abhinge: Das stimmt doch überhaupt gar nicht. Eins von diesen Märchen, die gerne immer wieder erzählt werden, um irgendwo noch mehr Staatsknete für irgendwelche sozialen Projekte zu erhalten, die nur ein Ziel haben: Den Initiator finanziell zu alimentieren. In Deutschland hat jeder die gleichen Chancen. Wer diese nicht nutzt oder in einem Elternhaus aufwächst, in dem auf Bildung kein Wert gelegt wird, der hat halt Pech gehabt. So einfach ist das.

    Diese Gleichmacherei zu Lasten der lernwilligen Kinder in den Schulen und das ständige Absenken des Niveaus nur um ja möglichst vielen Kindern das Abitur zu schenken, führt nämlich irgendwann dazu, daß Eltern, die es sich leisten können, ihre Kinder auf Privatschulen oder Privatunis schicken. Die Zeppelin-Universtität beispielsweise ist nicht ohne Grund so erfolgreich. Dann haben die Roten und Grünen das, was sie immer vermeiden wollten. Nämlich echte Bildung nur für Reiche. Wer will denn schon seine Kinder in verlotterte Schulen schicken, in denen sie nichts lernen und jeden Tag abgezogen werden.

    Und ich finde es eine Frechheit, in unserem Land, in dem die Mehrheitsgesellschaft Fremden gegenüber wirklich aufgeschlossen ist und in dem eine soziale und finanzielle Willkommenskultur herrscht, wie in keinem anderen Land der Welt, der Bevölkerung ständig unterschwellig eine latente Fremdenfeindlichkeit unterstellt wird. Herkunft entscheidet nicht über den Bildungserfolg. Sondern Intelligenz und Leistungswille. Wer das nicht glaubt, soll sich einfach mal die Namen der Hochschulabsolventen durchlesen.

    Sich hinstellen und schlechte Schulnoten mit der Herkunft zu entschuldigen und gleichzeitig Forderungen nach einem Migrantenbonus zu stellen, finde ich ein starkes Stück. Es zählt die Leistung, nicht die Herkunft. Und wer das auch nicht glauben mag, soll mal bei einem Unternehmen nachfragen, wer da so alles eingestellt wird. Wer natürlich nur grüne Gremienhockerei fernab der Lebenswirklichkeit der Menschen kennt, weiß das halt nicht.

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