Freie Grüne Liste will Tempo 30 und Busspur auf der Konstanzer Laube

Freie Grüne Liste will Tempo 30 in der Konstanzer LaubeKonstanz. Die Fraktion der Freien Grünen Liste (FGL) in Konstanz möchte Tempo 30 auf der Laube und eine Spur für den Bus. So steht es in einem Antrag an Baubürgermeister Kurt Werner. Die Grünen begründen ihren Antrag damit, dass in der Laube viele Menschen, darunter auch Schulkinder und Senioren sowie Fahrradfahrer unterwegs seien. Die Fraktion fordert Tempo 30 auch aus Sicherheitsgründen.

 Viele querende Fußgänger

Stadträtin Anne Mühlhäußer weist darauf hin, dass die Laube „das Scharnier zwischen Altstadt und dem bevölkerungsstarken Stadtteil Paradies“ ist. Es gebe extrem viele Fußgänger und Radfahrer, die die Laube queren, vor allem auch viele Grundschüler. Deren Eltern hätten bereits häufig mehr Sicherheit für den Schulweg ihrer Kinder gefordert.

Weniger Staus – pünktliche Busse

 

„Temporeduzierungen haben in der Regel den Effekt, dass der Verkehr zum einen überschaubarer – vor allem auch für Kinder und Senioren – läuft, aber auch weniger stockend“,stellt Anne Mühlhäußer fest. Das habe sich während der Umbauarbeiten auf der Laube und bei einer Besichtigung in Köniz (Schweiz) gezeigt. Mit der Einrichtung einer Busspur soll gewährleistet werden, dass Busse pünktlich und ohne Stau die Laube passieren können.

Antrag im Wortlaut

Die Freie Grüne Liste schreibt: Die Laube ist das Scharnier zwischen Altstadt und dem bevölkerungsstarken Stadtteil Paradies. Es gibt extrem viele Fußgänger- und Radfahrerbeziehungen von der Altstadt ins Paradies und umgekehrt.“  Auch viele Grundschüler und ältere Schüler müssten die Laube mindestens zweimal täglich queren.

Tempo 30 funktioniert

Weiter heißt es: „Derzeit muss auf einer Teilstrecke der Laube, bedingt durch die Umbauarbeiten, sowieso Tempo 30 gefahren werden. Das hat unserer Erkenntnis nach trotz der zusätzlich schwierigen Straßenführung zu keinen Verspätungen im Busverkehr geführt. Temporeduzierungen haben im Gegenteil in der Regel den Effekt, dass der Verkehr zum einen überschaubarer (vor allem auch für Kinder und Senioren) läuft, aber auch weniger stockend, wie die Besichtigung in Köniz in der Schweiz kürzlich gezeigt hat.“

Eltern fordern sicheren Schulweg

Zusätzlich haben, wie die Fraktion weiter berichtet, in letzter Zeit gehäuft Klagen von Eltern von Schülern der Stephansschule die Gemeinderatsmitglieder erreicht. Die Eltern wünschten sich mehr Sicherheit für den Schulweg ihrer Kinder. Mit verringertem Tempo ist vor allem auch für Grundschüler eine überschaubarere und sicherere Verkehrssituation geschaffen, argumentiert die Freie Grüne Liste.

Vorrang für ÖPNV

Weiter steht in dem Antrag: „Zusätzlich zu Tempo 30 beantragen wir, auf der Laube Busspuren zu installieren, um zu gewährleisten, dass dem ÖPNV, wie im STEP 2020 bereits fixiert, weiter Vorrang eingeräumt wird.“ Über den Antrag diskutieren möchte die Fraktion bei der nächstmöglichen Sitzung des TUA.

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