Friedrichshafener Privatuni vernetzt sich international

Zeppelin Universität beruft 14 internationale Spitzenforscher in Wissenschaftlichen Beirat

Sie gehören zum wissenschaftlichen BeiratFriedrichshafen. Die Zeppelin Universität (ZU) hat einen internationalen Wissenschaftlichen Beirat auf gesamtuniversitärer Ebene gegründet und 14 Mitglieder, unter anderem von den Universitäten Chicago, New York, Pittsburgh, Stanford, Sydney, Warwick und York berufen. Die Mitglieder sind nun in Friedrichshafen zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengekommen.

Privatuni will selbst weiterlernen

„Universitäten sind Orte des individuellen Lernens und stehen in der besonderen Verantwortung, auch institutionell selbst weiter zu lernen“, begründet ZU-Präsident Prof. Dr. Stephan A. Jansen die Einrichtung des Wissenschaftlichen Beirates. „Es ist ein besonderes Privileg, dass alle 14 Kollegen von den besten Universitäten der Welt unsere Berufung angenommen haben und nun gemeinsam mit uns über die Idee der Universität des 21. Jahrhunderts nachdenken“, freut sich Jansen im Nachgang der ersten Sitzung.

Forschen zusammen mit anderen Unis

Der neue Beirat bindet die ZU durch seine weitreichenden Kontakte noch enger in die internationale wissenschaftliche Gemeinde ein. Darüber hinaus könne die ZU vom reichen Erfahrungsschatz seiner Mitglieder im Wissenschaftsmanagement profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Die weitere Zusammenarbeit sei daher in verschiedenen Arbeitsfeldern geplant: in der Forschung durch gemeinsam entwickelte und bearbeitete Themen, in der beratenden Begleitung der Gesamtentwicklung der ZU mit besonderem Blick auf die Forschung, im internationalen Austausch für Forschende und Studierende, sowie nicht zuletzt bei der Ausbildung und Begleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Namen und Köpfe

Dem wissenschaftlichen Beirat gehören die Literaturwissenschaftler Aleida Assmann von der Uni Konstanz und Hans Ulrich Gumbrecht von der Stanford University, die Soziologen Craig Calhoun von der New York University, Wolfgang Eßbach von der Universität Freiburg und Steve Fuller von der Warwick University an. Weiterhin wirken die emeritierte Präsidentin der York University Lorna R. Marsden, die Wirtschaftswissenschaftler Heribert Meffert von der Universität Münster und Friedrich Schneider von der Universität Linz mit. Auch ZU-Kulturwissenschaftler Nico Stehr und Politik-Gastprofessor Guy Peters stehen in Forschungsfragen beratend zur Seite. Vervollständigt wird das Gremium durch Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, Nigel Thrift, Vizekanzler der Warwick University, Bill Ashcroft, Literaturwissenschaftler der Universität Sydney, und den Germanisten David Wellbery von der University of Chicago. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind zunächst für drei Jahre bestellt und kommen einmal im Jahr an der Zeppelin Universität zusammen.

Bild: Gründungssitzung des Wissenschaftlichen Beirats der ZU (v.li.): Bill Ashcroft, Guy Peters, Friedrich Schneider, Stephan A. Jansen, Hans Ulrich Gumbrecht, Nico Stehr, Steve Fuller, Wolfgang Eßbach.

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