Friedrichshafener Student gewinnt mit Website Hauptpreis

Philipp Brix holt sich mit „greenestcar.de“ Hauptpreis im bundesweiten Wettbewerb „Generation-D“ – Zweiter Erfolg für Zeppelin Universität

Friedrichshafen/Berlin. Der Studierende Philipp Brix der Zeppelin Universität (ZU) hat einen Hauptpreis im bundesweiten Ideenwettbewerb „Generation-D. Ideen für Deutschland. Gemeinsam Anpacken.“ gewonnen. Prämiert wurde sein Projekt „www.greenestcar.de“, eine Internetseite, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die umweltfreundlichsten Fahrzeuge auf dem deutschen Pkw-Markt zu ermitteln, zu vergleichen sowie eine neue Internetplattform für den Vertrieb dieser Autos zu schaffen. Dotiert ist der Preis mit 5000 Euro.

400 Studierenden von 109 Hochschulen beteiligten sich

„Der erste Platz bei Generation-D ist eine großartige Bestätigung unserer Arbeit! Durch die Förderung eröffnen sich jetzt ganz neue Wege für das Wachstum von greenestcar.de“, sagt Brix, der gemeinsam mit seinem Mitstreiter Oliver Henning von der Universität Passau seit 2008 viel Arbeit in das Projekt investiert hat, anlässlich der Siegerehrung im Hotel Adlon in Berlin. An dem Wettbewerb „Generation-D“ hatten mehr als 100 Teams mit über 400 Studierenden von 109 Universitäten und Hochschulen aus 16 Bundesländern und 164 verschiedenen Studienfächern teilgenommen. Gesucht waren kreative, nachhaltige und realisierbare Ideen für Projekte und Initiativen, die Deutschland voranbringen.

Suche nach umweltfreundlichsten Auto

Umweltzonen, Abwrackprämie, Steuervergünstigungen – die Politik versucht inzwischen energisch, die Verbreitung umweltfreundlicher Automobile zu beschleunigen. Auch die Industrie begegnet diesem Trend derzeit nahezu wöchentlich mit neuen Modellen. Und eben da setzt Philipp Brix’ Internetseite www.greenestcar.de an. Die Plattforum, so befand die Jury, helfe den Verbrauchern mit einem objektiven und innovativen Bewertungssystem, aus mehr als aktuell rund 700 erfassten Modellen das passende umweltfreundliche Fahrzeug zu finden. Umfangreiche Informationen zum Thema sowie ergänzende Services rund um den Autokauf vervollständigten den Rundum-Service für das umweltschonende Autofahren. Das Konzept der objektiven Verbraucherinformation in Verbindung mit fachlicher Exzellenz im Automobilbereich erzeuge höchsten Kundennutzen für Fahrzeuginteressenten und Händler, der in dieser Form sonst nicht geboten werde, so die Jury. Dies ist schließlich auch das Ziel von Philipp Brix: „Wir wollen die erste Adresse für umweltfreundliche Autos werden.“

Friedrichshafener Studenten haben Nase vorn

Es ist bereits das zweite Mal, dass ZU-Studierende bei diesem Wettbewerb ganz vorne landen. Im vergangenen Jahr gewannen die drei ZU-Studierenden Simone Leneis, Max Stralka und Malte Windwehr ebenfalls einen Hauptpreis. Prämiert wurde damals ihr Bildungsprojekt „Energy Island“, das zeigen will, dass ein Leben ohne fossile Brennstoffe tatsächlich möglich ist. Eine ausgemusterte Bodenseefähre soll dabei zur Forschungs- und Bildungsstation für erneuerbare Energien umgebaut werden und vom Kind bis zum Senioren jeden für das Thema faszinieren.

Ideenwettbewerb „Generation-D“

Der deutschlandweite Ideenwettbewerb „Generation-D“ möchte die Kreativität und den Mut von Studenten fördern, mit nachhaltigen Ideen gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und die Zukunft Deutschlands mitzugestalten. Als einziger bundesweiter Wettbewerb wird er von Studenten gestaltet und organisiert und von den Projektgründern Bayerische EliteAkademie, Süddeutsche Zeitung, Allianz SE und Stiftung Marktwirtschaft getragen. „Generation-D“ will Studierende aller Fachrichtungen motivieren, Projekte und Initiativen in den drei Wettbewerbskategorien „Arbeit, Wirtschaft & Umwelt“, „Bildung & Kultur“ und „Soziale Gesellschaft“ zu entwickeln und anschließend umzusetzen. Philipp Brix und Oliver Henning erhielten den Preis in der Kategorie „Arbeit, Wirtschaft & Umwelt“, der Preis im Bereich „Soziale Gesellschaft“ ging an ein Team der Leuphana Universität Lüneburg und der im Bereich „Bildung & Kultur“ an ein Team verschiedener Universitäten.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.