gazette.ich

Liebe Besucherinnen und Besucher,

heute möchte ich mich wieder einmal in eigener Sache bei Euch melden. Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass die Banner vom Blog fast komplett verschwunden sind, wir seit Juli bewusst keine Werbeplätze mehr verkauft haben und Blogbeiträge nur unregelmäßig erscheinen.

See-online lief von Anfang an nebenher. Das Blog ist eine Spielwiese, ein kleiner David, der ganz gern Goliath ein bisschen an der Nase herum und durch die Stadt führt.

Im Mai hatten wir an manchen Tagen mehrere Tausend Besucher. Mit dem Traffic stieg auch der zeitliche Aufwand. Wir haben viele Mails erhalten, mit der Bitte diese oder jene Nachricht aufs Blog zu stellen. Jeden Tag füllte sich das Postfach mit Dutzenden neuer Mails und Anfragen. Vieles war wichtig, und es wäre nicht möglich gewesen, die Mails nicht zu bearbeiten. Auch SEO kostet Zeit, selbst wenn es nur ums Ausfüllen von ein paar kleinen Feldern geht. Das ist alles nebenbei nicht zu schaffen.

Hinter See-Online steckte nie eine Redaktion. Wir sind nur zu zweit, um die Inhalte kümmere ich mich und Franz Sauerstein schaut nach der Technik. Das Blog ist für uns eine Herzenssache.

Ich komme zum Punkt: Leider bleibt mit immer weniger Zeit fürs lokale Blog. Die zwei, drei Stunden täglich, die ich ins Blog investieren müsste, damit es meinen Ansprüchen genügt, habe ich nicht mehr.

Deswegen haben wir, das kleine Team, besprochen, dass wir das Blog radikal herunterfahren. Das heißt, es gibt ab sofort nur noch wenige Beiträge zu ausgesuchten Themen. Pflichtbeiträge gibt es nicht mehr.

Wie viele, die im Journalismus groß geworden sind, habe ich mich in den Bereich PR und Kommunikation verabschiedet und kümmere mich um spannende Projekte. All das macht mords viel Spaß, ist aber, wie Ihr Euch sicher denken könnt, auch viel Arbeit und sehr anspruchsvoll.

Danke fürs Lesen des Beitrags.

Bis demnächst

Waltraud Kässer

 

 

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3 Kommentare to “gazette.ich”

  1. @sunrise
    5. September 2014 at 18:08 #

    Es gibt ein Leben jenseits von Konstanz. Danke für alles! :-)

  2. sparring
    5. September 2014 at 21:42 #

    sorry — aber ich verstehe nur „bahnhof“ !
    geht es weiter mit „see-online“, was heißt
    verabschieden in den bereich PR + kommu-
    nikation ?

    es geht nur ums wissen, nicht um die träne !

  3. Fafnir
    6. September 2014 at 09:44 #

    Das ist schade. Leider ist es so, dass Leute ohne Job viel Zeit haben, das Internet mit ihren kruden Boshaftigkeiten zu füllen. Sie können das, weil diejenigen, die arbeiten gehen mit ihren Steuergeldern solche Typen alimentieren. Anständigen Bürger mit einem Job und einem ausgeglichenen Leben fehlt die Zeit, sich zu äußern. Deswegen ist das Internet voll mit linksrotgrünem Schwachsinn und dumpfroten Volkserziehungsartikeln garniert mit Selbstgerechtigkeiten auf Pennälerniveau. Selten sind Blogs mit netter Schreibe und ausgewogenen Berichten. Ich habe See-online immer gerne gelesen und hoffe weiterhin auf Lesestoff. Wenigstens ab und zu.

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