Grüner Cem Özdemir kommt nach Singen

Wahlkampfveranstaltung zu Bildung und Integration in Baden-Württemberg“

Singen. Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, kommt auf Einladung von Udo Engelhardt, Grüner Landtagskandidat für den Wahlkreis Singen-Stockach, nach Singen. Er spricht am Freitag, den 4. März, um 20 Uhr im Hegau Tower über den Zusammenhang von Bildung und Integration.

Perspektiven für eine bessere Bildungspolitik

Der ausgebildete Erzieher und Sozialpädagoge zeigt dabei auf, wie sehr die Lebenschancen des Einzelnen heute aufgrund der Anforderungen in der Arbeitswelt mehr denn je von Bildung und Wissen abhängen. Die PISA-Studie 2001 hat gezeigt, dass die Bildungschancen in Deutschland wie in kaum einem anderen Industrieland von der sozialen und ethnischen Herkunft abhängen und bis heute hat sich daran kaum etwas geändert. Cem Özdemir möchte Perspektiven für eine bessere Bildungspolitik und deren Integrationsvorteile aufzeigen.

7 Kommentare to “Grüner Cem Özdemir kommt nach Singen”

  1. Lothar Herzog
    17. Februar 2011 at 10:16 #

    Sehr geehrter Herr Özdemir!
    Die Bildungschancen in unserem Land hängen auch von einem
    Elternhaus ab in dem die deutsche Sprache gesprochen wird.
    Wenn Ihre Landsleute Ihre zukünftigen Ehefrauen aus einem
    Kulturkreis holen in dem nur 4 Klassen Volksschule die Regel
    sind kann man dies nicht ändern. Bitte, unterlassen Sie es uns
    respektive unserem Schulsystem die Schuld dafür zu geben, das
    die Schüler nur sehr schelcht deutsch in der Schule sprechen.
    Wenn in einem Elternhaus nur türkisch gesprochen wird und
    zudem den ganzen Tag der Fernseher in türkischer Sprache
    läuft können die armen Kinder keine detusche sprache lernen.
    Bitte hören Sie auf von vertanen Chancen zu sprechen. Die
    alleinige Schuld liegt bei den Gekommenen.
    Integration ist eine Bringschuld und kein Schuld der hiesigen.

  2. Lothar Herzog
    17. Februar 2011 at 10:17 #

    Tastaturprobleme. Natürlich muss deutsche Sprache sein.

  3. DB
    17. Februar 2011 at 14:13 #

    Als Einstieg in die Thematik erscheint das Online-Angebot der parteipolitisch unabhängigen Bundeszentrale für Politische Bildung geeignet: http://www.bpb.de/die_bpb/TJ9J7T,2,0,Bildung_und_Integration.html#art2
    Dort wird unter anderem dargestellt, welche Eigenschaften des deutschen Schulsystems es Migranten erschweren, ihre „Bringschuld“ zu erfüllen, und somit Änderungsbedarf aufgezeigt.

  4. Lothar Herzog
    17. Februar 2011 at 15:38 #

    Von solchen bezahlten Gutachten halte ich überhaupt nichts.
    Ich bin für ein breitgefächertes Schulangebot.
    Gerade die frühe Trennung erlaubt es manchen Schüler noch
    einen höheren Schulabschluss zu erreichen.
    Auch die Frau Ypsilanti hat doch ihr Kind auf eine Privatschule
    geschickt. Die Gesamtschule wird zum „Gewalterlebnispark“.

  5. Bruno Neidhart
    17. Februar 2011 at 19:44 #

    Cem ist doch genau die richtige Instanz, um aus einer Erfahrungsperspektive heraus das erkennbar nicht optimal aufgegleiste System: „Bildung für alle!“ politisch weiter anzuregen, für einmal gezielt von der Integrationsperspektive her. Alles was man in diesem Zusammenhang verbessern kann ist gut für unsere Gesellschaft. Es ist daher eine Aufgabe für alle Parteien (und Politikinteressierte), darüber wiedermal fokussierter nachzudenken. Die kommenden Wahlen sind für solche Diskussionen dann geeignet, wenn man sich seriös und unvoreingenommen der Sache annimmt. Mit „Gewalterlebnispark“ – welch abstruse Wortschöpfung! – oder „alleinige Schuld“, leistet man dazu bestimmt keinen positiven Beitrag.

  6. Lothar Herzog
    17. Februar 2011 at 19:56 #

    Lieber Herr Neidhart!
    Sie sind für mich ein lieber guter Mensch. Glauben Sie weiter
    an Ihr gutes Weltbild. Was ich berichte ist aus der realen Welt
    die Sie nicht wahrhaben können/wollen.

  7. Lothar Herzog
    17. Februar 2011 at 20:20 #

    So und nun noch schnell eine Seite in der Apothekenrundschau
    und die Herztropfen genommen. So ist der Abend gerettet. Gell
    Herr Neidhart.

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