Grüner Abgeordneter Martin Hahn teilt Besorgnis wegen Frackings

Auch Landesregierung lehnt Fracking ab – Landtagsabgeordneter will zwei Gutachten abwarten

Bodenseekreis. Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen im Bodenseekreis, ist besorgt wegen einer möglichen Förderung von Erdgas oder Erdöl aus unkonventionellen Lagerstätten in der Bodenseeregion. Martin Hahn ist sich in diesem Punkt mit Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg einig. Auch die Landesregierung lehne Fracking ab. „Der Bodensee ist einer der wichtigsten Trinkwasserspeicher“, so der Landtagsabgeordnete. Weiter erklärt er: „Ich möchte zunächst noch das Ergebnis von zwei Gutachten abwarten.“ Eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die das Bergbaurecht nicht vorsieht, und ein Mitspracherecht für Kommunen hält Hahn in Zukunft für unerlässlich.

Zwei Gutachten abwarten

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat ein „Gutachten mit Risikostudie zur Exploration und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Nordrhein-Westfalen und deren Auswirkung auf den Naturhaushalt, insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung“ in Auftrag gegeben. Auch das Bundesminsterium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Zweck dieses Gutachtens ist es, Aufklärung über bisher noch nicht restlos aufgeklärte Risiken zu erhalten. Ergebnisse sollen nach Mitteilung des Ministeriums bereits diesen Sommer vorliegen.

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