Grüner OB, Bäume, Parks und geschütztes Grün in Konstanz

Im Sommerloch präsentiert das Medienportal der Stadt Konstanz als grünen Lebensraum

Konstanz (wak) Konstanz ist neben Freiburg und Tübingen die einzige Stadt in Baden-Württemberg, die einen grünen Oberbürgermeister hat. Grün ist in Konstanz aber nicht nur die Politik. Mehr als die Hälfte der Fläche stehen unter Schutz. In der Stadt gibt es außergewöhnlich viele Biotope, Naturdenkmäler und eine weites naturnahes Ufer. Die Wege ins Grün sind kurz. Wer mitten in der Stadt wohnt ist zu Fuß in einer Viertel Stunde entweder am See oder in der freien Landschaft.

Grüne Stadt Konstanz

Konstanz ist trotz seiner kompakten Strukturen eine überaus grüne Stadt. Sie verfügt über eine gute Versorgung mit Grünflächen und Erholungsräumen. Dabei profitiert sie von der starken Sensibilität, die sich hier für den Naturschutz entwickelt hat. Heute sind 12 Prozent der Gemarkungsfläche von insgesamt 5.410 ha als Naturschutzgebiet oder als Naturdenkmal ausgewiesen und 36 Prozent als Landschaftsschutzgebiet. Hinzu kommen weitere geschützte Grünbestände, Natura-2000-Flächen, Waldflächen und Biotope. Zählt man diese Zahlen zusammen, stehen in Konstanz rund 3.200 Hektar unter gesetzlichem Schutz, das sind über 50 Prozent der Stadtgemarkung.

Höchstens ein Kilometer bis nach draußen

Die Wälder und Grün- und Freiflächen sind für die Bürger gut erreichbar. Die Kernstadt ist hervorragend mit der freien Landschaft und dem Bodenseeufer verzahnt. So liegt die maximale Entfernung aus dem innerstädtischen Bereich in die freie Landschaft bzw. zum See bei rund 1.000 Metern. Das entspricht einer Gehzeit von lediglich 12 bis 15 Minuten. Diese kurzen Wege sind insofern bedeutend, als ein sehr hoher Anteil an der Gemarkungsfläche für die Erholung geeignet ist, angefangen bei den stadtnahen Erholungswäldern Lorettowald, Universitäts- und Mainauwald bis hin zu den Erholungsräumen Hohenegghalde, Tabor, Hafner, Fürstenberg, Hockgraben, Öhmdwiesen, Bettenberg und Tägermoos für die Kernstadt sowie weiteren wichtigen siedlungsnahen Erholungsräumen für die Ortsteile.

Grünflächen schaffen Lebensqualität

Doch trotz dieser günstigen Situation für Konstanz legt die Stadt auch auf die Pflege innerstädtischer Grünflächen und Parkanlagen großen Wert, denn öffentliches Grün trägt ganz wesentlich zur Lebensqualität und Attraktivität eines Stadtteils bei. Dabei muss man nicht unbedingt den See aufschütten, wie im 19. Jahrhundert bei der Entstehung der nach wie vor hochwertigen Parkanlage des Stadtgartens. Der Palmenhauspark im Paradies, der Herosé-Park und die neue Grünfläche zwischen neuer Rheinbrücke und Europahaus zeigen sehr anschaulich aktuelle Möglichkeiten einer attraktiven Grünflächengestaltung in der Stadt. Auch Neu- und Nachpflanzungen von Bäumen spielen dabei eine große Rolle: jährlich setzen die Technischen Betriebe rund 200 neue Bäume im Stadtgebiet ein. Allein im Zeitraum 1999 bis 2009 stehen 850 erforderlichen Fällungen über 2000 Neupflanzungen gegenüber. Auf einem Fleck ergäbe das einen stattlichen Wald.

See ist Naherholungsgebiet Nummer eins

Selbstverständlich spielt für die „Stadt zum See“ auch das Bodenseeufer eine wichtige Rolle bei der Flächennutzung. Das Seeufer ist eines der meist genutzten Naherholungs- und Freizeitgebiete der Stadt und wird von Bürgern und Touristen gleichermaßen genutzt. Was die Stadt hier anzubieten hat kann sich wirklich sehen lassen: Durch die halbinselartige Lage verfügt die Gemarkung Konstanz über eine rund 31 Kilonmeter lange Uferstrecke. Davon sind 18 Kilometer als Promenade für die Öffentlichkeit begehbar. Und auch die Qualität stimmt: Während am gesamten Bodensee nur noch rund ein Drittel des 273 km langen Ufers als „naturnah“ bezeichnet werden können, besitzen 46 Prozent der Konstanzer Ufer eine „hervorragend bis sehr gute“ und 20 Prozent eine „gute bis noch gute“ Qualität. Diese überdurchschnittlich guten Werte sind der verantwortungsvollen städtischen Politik bei der Flächennutzung zu verdanken. Bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplans wird in Konstanz keine weitere Siedlungsentwicklung in Bereichen stattfinden, die dem See zugewandt sind.

Foto: Gerhard Giebener PIXELIO www.pixelio.de

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