Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute nähert sich blöderweise schon wieder ein Tief. Radio DRS vermeldete, dass der Biorhythmus ausflippen könnte und wir für Kopfschmerz und andere Wehwehchen wieder anfälliger wären. Unseren persönlichen Tiefpunkt erreichten wir allerdings schon gestern.

Wir sind momentan übrigens nicht per Mail erreichbar, da in anderer Mission unterwegs. In der Schweiz waren wir blöderweise schon gestern die meiste Zeit offline. Erstens gab es kein W-LAN und zweitens passte der Netbook-Stecker nicht in die Schweizer Steckdose. Streng genommen hatten wir aber auch gar keine Zeit, für E-Mail Traffic.

Die Frage, die uns auf der Autofahrt von Konstanz nach Basel umtrieb, war dagegen wieder einmal sehr banal. Weshalb, so fragten wir uns unterwegs, kann man in den Schweizer Autobahntunnels eigentlich nur Radio DRS hören, aber zum Beispiel kein SWR 3?

Überhaupt die Schweizer Autobahnen sind so eine Sache. Klasse wäre es, wenn das Navi selbständig bremsen würde, wenn plötzlich einmal wieder ein Tempo-100-Schild vorbeirauscht. Das tut es aber nicht, weshalb die Fahrt höchste Konzentration erforderte, um es mit den Worten unseres Bundestrainers Jogi Löw zu sagen.

Sagen Sie jetzt bitte bloß nicht, wenn wir denn keine größeren Sorgen haben wie diese oder, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt, sei doch alles gut. Wir müssten antworten, wir haben Sorgen. Stellen Sie sich einfach einmal vor, Sie denken eine Angelegenheit wäre endlich in trockenen Tüchern, Sie haben nichts falsch gemacht und dann werden Sie einen Tag lang terrorisiert. Sie fühlen sich wie ein Schuhabtreter und wären doch viel lieber ein fliegender Teppich, der davon schweben könnte.

Sorgen müssen Sie sich aber um uns nicht wirklich machen. Wir hatten ein sehr schönes Wochenende mit vielen netten und anregenden Gesprächen. Vielleicht sollten wir demnächst unser Guten Morgen als Live-Stream von unter der Dusche online stellen oder ein Aktiengesellschaft gründen oder gelegentlich das Großartigste ausdrucken und in S-Bahnen oder Kneipen verteilen. Wahrscheinlich sind Freunde, wenn sie auch noch so kreativ sind, sowieso das aller wichtigste.

So jetzt müssen wir aber ein bisschen Gas geben. Ähm jetzt sind wir gerade  im Saarland unterwegs.

Kommen Sie gut durch den Dienstag!

Waltraud Kässer

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