Guten Morgen Bodensee!

Aus der Falchwasserzone

Unser Tipp fürs Wochenende heißt raus und rauf aufs Rad! Bevor wir den Laptop runtergefahren haben, haben wir am Freitag aber noch einmal die Tweets angeschaut und eine neue Seite entdeckt. Sie heißt Radfalle.de.

Wer mag kann, so wie es aussieht, seine Stadt eingeben und nach Lücken im Radnetz, nach gefährlichen Punkten und guten Lösungen suchen. 22 Einträge gibt’s in Konstanz bis jetzt. Friedrichshafen und Überlingen sind momentan dagegen (fast) weiße Flecken auf der Karte.

„Herzlich Willkommen auf der Konstanzer Seite von Radfalle.de“, heißt es unter Konstanz.  „Lange ist es her, dass unser Konstanz mit der ,Goldenen Speiche‘ für ein gutes Radverkehrsnetz ausgezeichnet wurde. Radwege enden im Nichts und jeder Fahrradfahrer kennt eine gefährliche Stelle in unserem Straßennetz. Mit Radfalle.de wollen wir den Radverkehr in Konstanz verbessern – gemeinsam mit den Radfahrern der Stadt. Helfen Sie uns, die wichtigsten Lücken und Gefahrenstellen zu identifizieren: Jetzt neuen Punkt eintragen!“ Im Impressum steht die SPD.

Peter E aus Konstanz schreibt zum Beispiel: „Was ist das erste, was ein Radtourist liest, wenn er von der Schweiz nach Konstanz radelt? Es ist ,Radfahrer absteigen!’“. Andreas K kritisiert in Konstanz: „Die Fahrradstrasse (Schotten- und Schützenstraße) kreuzt sehr unübersichtlich die Gottlieber Strasse. Die Fußgänger, die aus dem Paradies kommend Richtung Altstadt laufen, werden von den Radfahrern leicht übersehen.“ Wolfgang B findet den Kreisverkehr an der Abfahrt der Fußgänger- und Fahrradseite am Webersteig gefährlich.

Mehr unter http://konstanz.radfalle.de/

Wir finden die Aktion richtig gut – fast so schön wie die blühenden Bäume draußen in der Natur entlang der Radwege. Jetzt kommt es nur noch darauf an, dass wir heute morgen die Trinkflasche nicht vergessen und dass die Seite auch die Konstanzer Stadtplaner und Kommunalpolitiker zur Kenntnis nehmen…

Also, Helm auf und die Gefahrenstellen am besten schön umfahren.

Kommen Sie gut durchs Wochenende!

Waltraud Kässer

2 Kommentare to “Guten Morgen Bodensee!”

  1. dk
    24. April 2010 at 13:53 #

    Es werden fast nur innerstädt. Problem(chen) aufgelistet: ganz hilflos sind Radfahrer i.d.R. nicht, wenn der nächste Passant gefragt wird.

    Für den Tourismus bedeutsamer ist, dass die Stadt eine eigene Welt zu sein scheint und die Anschlüsse nach draussen lediglich aus Asphalt-Strecken neben den Hauptstrassen nach Allensbach, Dettingen und Dingelsdorf sind. Die einzige Querverbindung gibt es zwischen Wollmatingen und Litzelstetten (auch Hauptstrasse). Die Querung Dettingen und Allensbach wurde politisch medial diskutiert; die Ergebnisse habe ich versäumt.

    Radfahrer und Wandersleute in der „freien abgasfreien Natur“ sind ziemlich alleine und selbst Radfahrer müssen sich erst zielgerichtet durch die Stadt zu den „Toren“ und deren Asphalt-Schneisen durch die Natur erfragen.

    Als Jogger wurden damals Kopien des Stadtplanes verwendet, um sich von Kreuzung zu Kreuzung in der Natur zu orientieren.

    Der Tourist dürfte die Vermutung haben, dass die Verweildauer in der Stadt künstlich verlängert werden soll; der Autofahrer im Stau vielleicht auch.

  2. dk
    24. April 2010 at 16:21 #

    Tip:
    noch einen Schritt weitergehen und eine iPod-/iPad-Anwendung daraus machen. Jetzt verstehe ich den Hype um diese Geräte.

    Impressum:
    eine Zusammenarbeit von Verkehrsplanung, Stadtmarketing und Tourismus Konstanz GbR

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