Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Heute sind wir erst einmal sehr froh, dass wir überhaupt online sind. Anscheinend reicht ja sogar ein Klappspaten, um ein ganzes Land vom Word Wide Web abzuhängen. Ansonsten widmen wir uns hauptsächlich dem Balzverhalten der Überlinger Oberbürgermeisterin und der Elektromobilität in Schaffhausen.

Die Geschichte vom Web und dem Klappspaten soll in Georgien ihren Anfang genommen haben. Eine 75-jährige Georgierin hat, wie gestern mehrere Medien vermeldeten, bei der Suche nach Altmetall eine wichtige Breitbandleitung beschädigt und damit das Internet im Nachbarland Armenien lahmgelegt. Ihre Tatwaffe, so heißt es, sei ein Klappspaten gewesen, die Folgen verheerend. Wer mehr über die Kupferkabel-Hackerin erfahren möchte, sollte einfach hier klicken.

Über sexuelle Präferenzen von Oberbürgermeisterinnen sprechen wir normalerweise nicht. Heute kommen wir aber nicht umhin, Sie auf eine Äußerung der Überlinger Oberbürgermeisterin Sabine Becker hinzuweisen. Die Südwestpresse in Ulm und somit einer der großen Regionalzeitungen des Landes berichtete über die politische und private Koalitionen des grünen Landtagsabgeordneten Martin Hahn aus dem Bodenseekreis. Die Südwestpresse schrieb: „Im Landtag strickt der neue Grünen-Abgeordnete Martin Hahn an der grün-roten Koalition. Zuhause pflegt er eine schwarz-grüne Beziehung mit der Überlinger CDU-Oberbürgermeisterin Sabine Becker.“

Die Südwestpresse befand: „Die Oberbürgermeisterin von Überlingen am Bodensee macht gern kesse Sprüche.“ Es folgt ein wörtliches Zitat der Regentin: „Ich werde mein Balzverhalten nicht parteipolitisch ausrichten.“ So zitiert die Zeitung die 46-jährige Christdemokratin Sabine Becker.

Erwähnenswert finden wie heute Morgen außerdem wie die Stadt Schaffhausen Elektro-Bikes fördert. Wer in Schaffhausen wohnt,  kann noch bis Ende Mai 2011 beim Kauf eines E-Bikes bei einem NewRide-Vertragshändler in der Stadt Schaffhausen eine Rückerstattung von 10 Prozent des Kaufpreises bis zu  maximal 300 Franken bekommen. Mehr Infos gibt es für alle, die uns in Schaffhausen lesen oder wegen der Förderung der Elektromobilität umziehen möchten, hier.

Das Allerletzte: Die Bahnunterführung beim Lago soll jetzt statt acht Millionen Euro satte 15,7 Millionen Euro kosten. Der Konstanzer SPD-Stadtrat Jürgen Ruff fühlt sich angesichts dieser Preissteigerung an Stuttgart 21 erinnert. Im Konstanzer Technischen und Umweltausschuss sprach er am Donnerstag denn auch schon einmal von „Konstanz 21“.

Starten Sie gut ins Wochenende und vergessen Sie die Sonnencreme nicht!

 

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