Guten Morgen Bodensee!

Von Waltraud Kässer

Der Freitag wird bei Temperaturen knapp unter 30 Grad voraussichtlich schwül-warm und Gewitterregen prasselt auf uns herab. Sollten Sie Ausflüge planen, werfen sie bitte zuerst unbedingt einen Blick in den Himmel. Welche Wettervorboten Sie dort erkennen können, erklärt Meteorologe Jörg Kachelmann. Sprechen wir über außerdem passend zum Wetter und großen Durst über die Umweltverträglichkeit von Mineralwässern. Zudem hätten wir einen Tipp für Fans von Traktoren. Aber Vorsicht, Traktoren sind keine Faradaysche Käfige.

Das Sommerloch nimmt beträchtlich an Größe zu. Gestern haben wir zum Beispiel Email-Post aus Radolfzell bekommen. Im Mail-Gepäck entdeckten wir Informationen über die „2000-Watt-Familie: Umweltschonend konsumieren – wie geht das?“.  Möchten wir es heute Morgen wissen?

Dass nachhaltiges Konsumieren unter anderem heißt, regionale Produkte zu bevorzugen, wissen wir ja eigentlich schon. Auch wer seinen Durst klimaschonend stillen will, sollte beim Kauf von Mineralwasser Quellen aus der eigenen Region zu bevorzugen. Dies haben wir dem Mailgepäck entnommen. Die Herren Clemens und Christoph Fleischmann, Geschäftsführer der Randegger Ottilien-Quelle GmbH, vernehmen solche Nachrichten sicherlich gern.

Glasflaschen verbrauchen bei einem bis zu 300 Kilometer weiten Transportweg offenbar sehr viel weniger Energie als Mehrweg- und Einwegplastikflaschen. Es lohne sich also beim Wasserkauf darauf zu achten, wo das Wasser herkommt. „Einwegplastikflaschen, wie man sie in den Discountläden bekommt, haben generell einen sehr hohen Energieaufwand und sind daher nicht zu empfehlen“, riet Referent Rafael Horn der Radolfzeller „2000-Watt-Familie“.

Da wir gerade schon bei umweltverträglichem Verhalten sind, sollten wir noch kurz über Mobiltelefone sprechen. Obwohl Handys zu großen Teilen recycelbar sind, nehme die Zahl derer, die recycelt werden ab. Laut Deutscher Umwelthilfe, die ihren Sitz in Radolfzell hat, liegen 72 Millionen unbenutzte Handys in den Schubladen der Deutschen. Alte Handys könnten in jedem Mobilfunkgeschäft abgeben werden.

Jetzt aber zu unserem Freizeittipp. Wer Traktoren mag, sollte sich am kommenden Wochenende auf in die Schweiz machen. Der Verband Thurgauer Landwirtschaft, die Schweizerische Pflüger Vereinigung und die Thurgauer Landjugend laden am Samstag und Sonntag, 20. und 21. August, zu einem großen Traktorenfest nach Frauenfeld ein.  Zu den Höhepunkten zählen ein kantonalen Geschicklichkeitsfahrens, die kantonale Ausscheidung im Wettflügen sowie am Sonntag die Schweizer Meisterschaft im Wettpflügen.

Apropos Schweiz. Nachdem die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS)  gewaltig Druck gemacht haben, hat der Schweizer Handel, namentlich Spar, Denner und  Migros reagiert und Preissenkungen für  überteuerte Importprodukte angekündigt oder bereits veranlasst. Migros hat Preissenkungenbei 500 Markenartikeln ab kommender Woche in Aussicht gestellt. Coop droht mehrere internationale Marken ganz aus dem Sortiment zu werfen, weil multinationaler Konzerne Währungsgewinne durch den schwachen Euro und starken Franken nicht an die Verbraucher weiteregeben. Ab Samstag werde Coop Medienberichte wie in der NZZ zu Folge auch 700 Markenartikel bis zu 20 Prozent billiger verkaufen.

Unter Druck ist auch die in der Schweiz beliebte Nivea. Der Beiersdorf-Konzern soll Nivea-Produkte in der Schweiz günstiger verkaufen.

Starten Sie gut ins Wochenende!

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