Hälfte der Konstanzer Schülervertreter für Glasverbot

Erster Konstanzer SMV-Gipfel – Jugendliche sagen, weshalb Seestraße so attraktiv ist

Konstanz. Es war am Tag vor der Gemeinderatssitzung, in der Konstanz, ein Glasverbot beschlossen hat. Am Mittwoch waren zum ersten Mal alle Schülervertreter der Konstanzer Schulen in den Ratssaal eingeladen. Dort diskutierten sie fünf Stunden lang über aktuelle jugendpolitische Themen und die Zusammenarbeit der Schulen im nächsten Schuljahr. Initiator des Ersten Konstanzer SMV-Gipfel war das Konstanzer Schülerparlament (KSP).

So würde Klein-Venedig beliebter

Die Vertreter der Schülermitverantwortungen (SMVen) diskutierten unter anderem die heißen Themen Jugendfreiräume, Glasverbot und die Problematik an der Seestraße. Marius Topka, Schülersprecher des Heinrich Suso Gymnasiums, sagte: „Am Palmenhaus ist die Toilette die ganze Nacht geöffnet.“ Nach Meinung von Elisa Bücklein, ehemale Schülersprecherin des Susos, soll „in Klein Venedig“ mehr Platz geschaffen werden. Weitere Bänke und Grillplätze würde diesen Ort attraktiver machen.

Seestraße hat gute Busanbindung

Die gewählten Vertreter der Jugend begründen die Attraktivität der Seestraße, die an Sommerabenden „Partymeilencharaker“ hat: Die Lage der Seestraße sei zentral Lage und die Busanbindung gut außerdem treffen Jugendliche dort immer Freunde. Da es aufgrund der Attraktivität der Seestraße und der Masse der Jugend dort immer wieder zu Beschwerden komme, schlagen die Konstanzer Schüler vor, andere Örtlichkeiten attraktiver zu machen. Robert Patzer, Finanzsprecher des KSPs, meinte: „Im Stadtgarten und am Herosé soll es heller werden – Licht, Toiletten und regelmäßig geleerte Mülleimer sollten an allen Plätzen der Jugend aufgestellt werden, um diese beliebter zu machen.“

Schänzle als alternative Partyzone

Am meisten Potential habe wohl aber das Schänzle – Voraussetzung sei eine bessere Busverbindung: David Schuckart, Vertreter des KSP bemängelte: „In Konstanz fehlt es an einem großen Platz, wo sehr viele Jugendliche sich treffen können“ Ein Meinungsbild ergab, dass die Hälfte der Anwesenden für das Glasverbot war. Über ein Viertel habe sich enthalten.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Konstanzer Schülerparlaments im vollen Wortlaut. Pressemitteilung

Foto: KSP

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