Heute Abend in Konstanz: Lesung zu Gustav Klimt und dem ewig Weiblichen

Städtische Wessenberg-Galerie zeigt „Eros, Traum und Tod“ – Lesung Teil des Begleitprogramms

Konstanz. Die Städtische Wessenberg-Galerie bietet heute Abend, Dienstag, 13. März, zu ihrer aktuellen Ausstellung „Eros, Traum und Tod“ eine Lesung zu „Gustav Klimt und dem ewigen Weiblichen“ mit dem Kunsthistoriker Andreas Gabelmann an. Beginn ist um 19 Uhr.

Frauen inspirierten den Maler

Gustav Klimt (1862 – 1918), ebenso gefeierter wie umstrittener Pionier der Wiener Moderne um 1900, stellte wie kein zweiter Maler seiner Zeit die Darstellung des Weiblichen mit all seinen Facetten in den Mittelpunkt des eigenen Schaffens. Frauen inspirierten ihn zu opulenten Bildschöpfungen, die zu den Glanzstücken der Jugendstil-Kunst zählen. Klimt beschwor ein Frauenbild, das zwar dem Zeitgeist des Fin de Siècle verpflichtet war, jedoch bereits den Aufbruch ins 20. Jahrhundert markierte.

Das ewig Weibliche

Der in Radolfzell lebende Kunsthistoriker Andreas Gabelmann stellt in einer Lesung sein anlässlich Klimts 150. Geburtstag erschienenes Buch „Gustav Klimt und das ewig Weibliche“ vor. Er beleuchtet die Motiv- und Stilentwicklung des Künstlers und präsentiert in Wort und Bild jene Frauen, die für Klimt bedeutsam waren – sei es als Muse oder Geliebte, als Lebenspartnerin oder Auftraggeberin.

Heute Abend im Wolkensteinsaal

Die Lesung gehört zum Rahmenprogramm der gegenwärtig in der Städt. Wessenberg-Galerie Konstanz laufenden Ausstellung „Eros, Traum und Tod“ statt. Termin: Dienstag, 13. März 2012, 19 Uhr im Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster. Eintritt 3.- Euro.

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