Initiative "bürgerwind" lädt nach Überlingen ein: Windkraft am Bodensee

zwei Referenten über die Zukunft der Windkraft – Energiewende ist kommunale Energiewende mit Bürgerbeteiligung

Überlingen. In Überlingen im Foyer des Kursaals findet am Montag, 8. Oktober, um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Windenergie statt. Die Initiative „bürgerwind“ hat den Titel: „Der Wind gehört allen!“ gewählt und will Wege zu einer wirtschaftlichen Beteiligung der Bürger aufzeigen. Die Energiewende bedeute nicht nur: weg von Atomkraft, Kohle, Öl und Gas, sondern auch: hin zu erneuerbarer Energie Sonne, Wind Wasser und Biomasse. Statt zentrale Energiekonzerne sollte es in Zukunft regionale Bürgerenergie geben, so die Initiative bürgerwind.

 Windkraftler referiert

Als Referent  ist Helmut Hertle, Geschäftsführer der WKBO (Windkraft Bodensee-Oberschwaben). Er wird über die Windkraft am Bodensee berichten und widmet sich auch dem Beitrag regionaler Stadtwerke zur Energiewende. Außerdem gibt er Auskunft über die Rechtslage und die Kriterien für die Errichtung von Windrädern, den derzeitigen Planungsstand der WKBO und die Bürgerbeteiligung für Windenergieanlagen.

 Energiewende von unten

„ Die Wende kommt von unten“ ist der Titel einer zweiten  Referates von Andreas Klatt von der Bürger-Energie Bodensee e.G.. Er wird über den Umbau der Energieversorgung sprechen und die Rolle von Genossenschaften vorstellen. Im Anschluss gibt es Möglichkeit zur Diskussion. Interessenten können sich in ausliegende Listen eintragen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Foto: Rainer Sturm PIXELIO www.pixelio.de

2 Kommentare to “Initiative "bürgerwind" lädt nach Überlingen ein: Windkraft am Bodensee”

  1. Fafnir
    4. Oktober 2012 at 17:43 #

    „Der Wind gehört allen“. Mag sein. Aber Steuergelder gehören erst mal den Steuerzahlern. Eine Schande, daß sich eine kleine Elite zu „Bergerbeteiligungen“ zusammentut und sich ihre Renditen von den Armen in unserem Land bezahlen lassen. Also die Reichen lassen sich ihr gutes Ökogewissen von den Armen bezahlen. Und wieso weg vom Gas? Ach so. Stimmt ja: Wir sind ja so vornehm und wollen Schiefergasförderungen verbieten. Weil es ja angeblich so furchtbar ist. Erzählen uns diejenigen, die in der Oberstufe Physik und Chemie abgewählt haben. USA: 2 Millionen neue Arbeitsplätze wegen Schiefergas! Demnächst Unabghängigkeit vom arabischen Gas. Also bald keine Kriege mehr wegen Öl. Unbezifferbare Arbeitsplätze in zugehörigen Technologiefeldern und unzählige neue Firmen dort, wo gefördert wird. Wo Berbau ist, sprudeln die Steuereinnahmen. Aber das vom Staat bestens versorgte Bionadebürgerbürgertum will sowas nicht vor der Haustüre. Und Atomkraft: Überall auf der Welt bauen sie Atomkraftwerke. Niemand lässt sich vom deutschen Ökowesen beeindrucken. Die WKBO lebt übrigens bestens von den abgepressten Steuern und Abgaben. Ein tolles Geschäftsmodell. Und wenn bei dieser Werbeveranstaltung Auskunft über die Rechtslage gegeben wird, dann soll der Energiezaubermeister mal erläutern, wie das ist, wenn Windmüller ihre Räder abstellen müssen, wenn mal zuviel Strom erzeugt wird, damit die Netze nicht platzen. Denn der bekommt dann trotzdem seine Einspeisevergütung. Und zwar soviel, wie er bekommen würde, wenn er das Windrad hätte laufen lassen. Also für 0 kWh bekommt er trotzdem Geld!

    • Dieter
      6. Januar 2013 at 15:53 #

      Vermutlich hatte der Verfasser Physik und Chemie ebenfalls abgewählt, andernfalls wären ihm die Zusammenhänge eines weiteren exzessiven Verbrauchs fossiler Energieträger (und dazu zählt nun mal auch Schiefergas!)und den klimatischen Veränderungen geläufig. Diese Forderung ist schlicht unsinnig!
      Bezieht der Verfasser sein Gehalt von einem der vier großen Energiemonopolisten in Deutschland? Diese drücken wegen der Kosten der alternativen Energien regelmäßig auf die Tränendrüse und beweinen heuchlerisch die Mehraufwändungen ihrer armen Mitbürger. Wenn diese sich allerdings die Gewinne der Monopolisten ansehen würden, dann wüssten sie, wer der wirklichen Preistreiber und Blutsauger sind.

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