Kai von Twistern seit heute unterwegs für See-Online

Begeisterter User und Medienberater ist unser neuer Mann für Werbung im Internet

Konstanz. Ab sofort ist er in den Bodensee-Städten für See-Online unterwegs: Kai von Twistern (43). Der selbständige Medienberater und Apple Fan hat in Hamburg Kommunikationsdesign und Art Direction studiert. Jetzt ist er am Bodensee unterwegs, um Menschen für Werbung im Internet zu begeistern.

Online-Werbung inspiriert

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und eine globale Studie zum Kaufverhalten, die Microsoft Advertising und Carat präsentiert haben, zeigt es: Online-Werbung ist die wichtigste Inspirations- und Recherchequelle für die Einkaufsplanung. Das zumindest ist das Fazit der Microsoft Advertising und Carat Studie „New Shopper Journeys“. Laut Studie verlagert sich immer mehr Werbung ins Internet. Mit 2,3 Milliarden Euro investierten die deutschen Werbungtreibenden im Jahr 2010 sogar nochmal ein Drittel mehr Geld in Internetwerbung als im Jahr zuvor.

Web schlägt die Morgenzeitung

Dass immer mehr Geld für Werbung im Netz ausgegeben wird, ist kein Wunder. Denn das World Wide Web hat mittlerweile die Tageszeitung als morgendliche Infoquelle überrundet. Das berichtet W&V Werben und Verkaufen. Für nur noch jeden Siebten – genau 14 Prozent – der Verbraucher ist die gedruckte Tageszeitung die wichtigste Informationsquelle am Morgen. Hinter dem Radio (36 Prozent), dem Internet (32 Prozent) und dem Fernsehen (17 Prozent) liegt die Zeitung, wie W&V berichtet, damit auf Rang vier der morgendlich relevanten Medienkanäle. Das iPad ist neben dem Frühstücksei längst Realität. Statt Nachrichten von gestern zu lesen, klappen viele User erst einmal das Netbook auf oder streicheln ihr Smartphone.

Bedrucktes Papier überflüssig

Kai von Twistern, der auch schon für den Akzent Verlag, die André Media Group oder Deutschland Coupon unterwegs war, ist ein Medienprofi, der selbst vom Internet felsenfest überzeugt ist – und deswegen auch andere überzeugen kann. „Ich bin Internet-User“, sagt er und versendet nebenher von seinem iPhone aus eine E-Mail. Bedrucktes Papier braucht er nicht mehr. Wer mit ihm über Werbung in Printprodukten sprechen möchte, hört denn auch Sätze wie: „Sie schauen doch auch nicht mehr ins Telefonbuch, oder schlagen Sie noch Begriffe im Brockhaus nach?“ Kai von Twistern ist überzeugt: „Die klassische Werbung in Zeitungen und im Fernsehen verliert an Bedeutung.“ Man könnte auch sagen, die Werbung hat sich mittlerweile vom journalistischem Inhalt in Printprodukten, die lange das Vehikel waren, entkoppelt.

Werbung wirkt durch Wiederholung

Dich nicht alles ist neu: Was gleich geblieben ist, sei die Tatsache, dass Werbung nur funktioniert, wenn sie sich wiederholt. Coca Cola und McDonald’s, beides erfolgreiche Marken, seien die besten Beispiele. Kai von Twistern sagt: „Niemand sucht Werbung und niemand schaut sich Werbung bewusst an.“ Unterschwellig werde sie aber sehr wohl wahr genommen. Die Großen wüssten das. Im Bedarfsfall werde dann „geklickt“. Eine teure Anzeige in einem Printprodukt habe keinen Effekt, wenn nicht nachgelegt werde. Banner-Werbung, die regelmäßig auf einer Website wiederkehre und sich so wie die Online-Werbung bei See-Online ständig wiederholt, sei ideal. „So funktioniert Werbung“, sagt Kai von Twistern. Und noch einen Mehrwert sieht er in Werbe-Bannern: Die Banner sind direkt mit der Website des werbetreibenden Unternehmens verbunden. Geradezu ideal sei es, wenn der Werbe-Kunde auch noch einen Online-Shop habe. Einen kürzeren Weg ins Geschäft gebe es für Kunden nicht. Wieso sollten Standortbuchhandlungen nicht auch noch nebenher ihre Bücher online verkaufen?

Treffer mitten in die Zielgruppe hinein

Viele Unternehmen setzen auf Google Werbung. Wo die Google Werbung erscheint, legen die Kunden selbst fest. Bezahlt wird nur, wenn ein Besucher direkt auf die Werbung klickt. Wer einen guten Werbeplatz möchte, zahlt für Google-Werbung schnell mehr als nur ein paar Cent. Die Werbeplätze werden aber versteigert. Der Vorteil der Werbung auf Blogs wie See-Online sei der, dass Veranstalter, Händler, Gastronomen oder Dienstleister in der Region ihre Zielgruppe ziemlich genau treffen und ansprechen können.

Mail an Kai von Twistern

Wer mit Kai von Twistern persönlich Kontakt aufnehmen, einen Termin vereinbaren oder sich über Bannerpreise informieren möchte, schickt eine Mail an kaivontwistern@mac.com oder an werbung@see-online.info. Die Internetzeitung See-Online hat täglich im Schnitt etwa 1500 PI. Neu ist der Werbeverbund mit dem lokalen Konstanzer Portal Dornröschen.nu. Wer möchte, kann bei Kai von Twistern auch einen Banner für das Portal Dornröschen.nu mit buchen und erreicht so jeden Tag sicher mehrere Tausend Leser in Konstanz und in der Region Bodensee.

Ein Kommentar to “Kai von Twistern seit heute unterwegs für See-Online”

  1. dk
    24. Februar 2011 at 09:45 #

    Bedrucktes Papier überflüssig

    Der immaterielle Markenwert einiger Printmedien wird evtl. unterschätzt, der erst beim Verkaufspreis in der Bilanz aufgedeckt wird. Der Name bzw. die Marke steht für vieles, was Käufer scheinbar nicht vermissen möchten; evtl. auch zu Liebhaber-Preisen für eine Kult- oder Kultur-Gegenstand. Der Markt wird durch das Internet stark vergrössert und neue Formen erhalten Platz, so dass der Marktanteil in % für Print sinkt.

    Inzwischen gibt es auch „alte Konzerne“, die Google, Facebook & Co. nicht das Feld alleine überlassen wollen und Marktanteile beanspruchen.
    Umgekehrt soll es eine Programmiersprache geben, die nicht mehr aktuell ist, aber wo sehr viele alte grosse Programme mit entwickelt wurden, so dass Entwickler-Jobs noch für Jahrzehnte gesichert sein sollen: die Kosten der Neu-Programmierung sollen zu hoch sein.
    Alte und neue Welten vermischen sich mehr oder weniger, sind aber doch noch bedeutsam. Ein ENTWEDER-ODER gibt es gerne in der Werbung.

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