Kalte Füße bei Auktion mit Carlo Karrenbauer

Wirtekreis spendeten 2300 Euro Erlös für „Rucksack-Projekt“

karrenbauer mini P1020774Konstanz (wak) Die Bieter, die eines der Päckchen vom Wirteweihnachtsbaum auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt am See ersteigern wollten, mussten am Nachmittag der vierten Advents ordentlich bibbern. Sogar Auktionator Carlo Karrenbauer musste wegen der Kälte gewaltig improvisieren. Sein zusammen gesteckter Hammer hielt den tiefen Temperaturen nicht Stand und drohte auseinander zu fallen. Am Ende aber hielt der Hammer und bei der Versteigerung von 22 Päckchen kamen 2300 Euro zusammen. Die Wirte spenden das Geld dem Verein „Wissen ist Zukunft in Konstanz“, das wiederum ein „Rucksack-Projekt“ unterstützt.

Bieter bekamen kalte Füße

Carlo Karrenbauer hielt Kuverts mit großen Schleifen in die Höhe. Die Bieter haben ihre Gebote ab und am Ende bekam der Meistbietende den Zuschlag. Was genau die Mitsteigernden ersteigerten, ob ein Menü bei einem der Gastronomen aus dem Wirtekreis, eine Eistorte oder eine Weinprobe, erfuhren sie erst, nachdem sie die „Päckchen“ ersteigert hatten. Alle Preise hatten Konstanzer Gastronomen gespendet. Sie hängen symbolisch auch weiterhin am Weihnachtsbaum auf der Marktstätte. Obwohl Wirte und Bieter kalte Füße bei Auktion mit Carlo Karrenbauer bekamen, waren die Konstanzer heiß auf die Päckchen. Am Ende kam bei der vom Wirtekreis initiierten Versteigerung ein ganzer Stapel Geldscheine zusammen, 2300 Euro in bar, die Rüdiger Niedzwietzki während der Auktion hütete. Die Wirte übergaben ihre Spende noch auf dem Weihnachtsmarkt. Gaby Weiner vom Verein „Wissen ist Zukunft in Konstanz“ (WiZiK) hatte denn auch allen Grund, sich bei Carlo Karrenbauer, den Wirten und Weihnachtsmarktbesuchern zu bedanken.

„Rucksack-Projekt“ hilft bei Sprachförderung

Der Erlös der Weihnachtsmarkt-Auktion kommt dem „Rucksack-Projekt“ und somit der Sprachförderung von Konstanzer Einwandererkindern zugute.Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sind Voraussetzung für eine gelingende Integration von Einwandererkindern. Viele Kinder aus Zuwandererfamilien haben aber nur unzureichende Sprachkenntnisse und sind in der Folge während ihrer gesamten Schullaufbahn benachteiligt. Der Verein „Wissen ist Zukunft in Konstanz“ (WiZiK) unterstützt Kinder aus Migrantenfamilien in Kindergärten und Schulen.

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