Konstanz ist auch ein bisschen Weltkulturerbe

Drei von 111 Fundstellen „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ auf Konstanzer Gemarkung

Konstanz. Auch Konstanz ist jetzt eine Stadt mit ein bisschen Weltkulturerbe. Von den 111 „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ liegen drei Fundstellen in Konstanz. Über die Aufnahme der Pfahlbau-Fundstellen am See und insbesondere der drei Konstanzer Fundstellen in die Welterbeliste der UNESCO hat bei Oberbürgermeister Horst Frank große Freude ausgelöst.

Oberbürgermeister begeistert

„Die Aufnahme der Pfahlbauten am See in die UNESCO-Liste als Weltkulturerbe ist ein schöner Erfolg für die Stadt und die gesamte Region“, so Frank. Die Aufnahme unterstreiche das „wertvolle historische Erbe“. „Darauf können wir stolz sein.“ Gleichzeitig zeige der Erfolg, was möglich sei, wenn die Region grenzüberschreitend an einem Strang ziehe. „Gemeinsam können wir unsere Region stärken“, erklärte Oberbürgermeister Horst Frank.

Drei Fundstellen auf Germarkung

Die Fundstellen Wollmatingen-Langenrain (am Konstanzer Seerhein, Bereich Wollmatinger Ried), Konstanz-Hinterhausen und Litzelstetten-Krähenhorn gehören zu den insgesamt 111 Fundstellen der „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“, die am 27. Juni vom Welterbekomitee der UNESCO als grenzüberschreitendes Weltkulturerbe anerkannt worden sind. Die drei Fundstellen liegen unter Wasser. Sie sind nicht als besondere Orte gekennzeichnet. Inwieweit sich die Stätten touristisch vermarkten lassen, sei noch nicht klar. Tourismus-Chef Norbert Henneberger geht davon aus, dass sich die „Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ seeweit gemeinsam präsentieren. 2014 sei ein größerer Auftritt der deutschen Weltkulturerbestätten geplant – Konstanz gehört dazu wie Hamburg und sein Wattenmeer.

Hier geht es zu einem ausführlichen Beitrag, der am Montag bei See-Online erschienen ist.

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