Konstanz kann Kloster

Erleuchtete Männer und fromme Frauen – Führung am Ostersonntag im Rosgartenmuseum

Konstanz. Heute ist Konstanz Hochschul- und Dienstleistungsstadt. Früher war Konstanz eine Stadt der Klöster. Das Rosgartenmuseum nimmt am Ostersonntag Interessierte mit zurück in die Zeit, in der erleuchtete Männer und fromme Frauen das Bild der Stadt prägten.

Klöster gehörten zur Stadt im Mittelalter

Klöster waren fester Bestandteil städtischen Lebens im Mittelalter. Die Klosterbauten prägten das Stadtbild mit. Das Ordenskleid der verschiedenen Klostergemeinschaften wurde von jedem erkannt. Je nach Orden spielten sie eine große Rolle in der Wissenschaft und im geistigen Leben oder waren zuständig für soziale Bedingungen und Wohlfahrt in der Stadt. Sie waren Wirtschaftsfaktor und in jedem Fall vielfältig mit adeligen, patrizischen und auch bürgerlichen Familien eng verbunden. Außer den Klöstern der Benediktiner, Dominikaner, Franziskaner und Augustiner-Eremiten, gab es weitere Klostergemeinschaften, Stifte und Stadthöfe auswärtiger Klöster im alten Konstanz. Die Führung im Rosgartenmuseum am Sonntag, den 8. April um 14 Uhr mit der Historikerin Gudrun Schnekenburger soll einen kleinen Überblick geben über klösterliches Leben in der mittelalterlichen Stadt und einige Relikte im Museum zeigen.

Foto: Rosgartenmuseum

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