Konstanz kontra Islamisten: Keine Einladung ins Paradies

Zahide Sarikas (SPD) lädt zu Informationsveranstaltung mit Islamismus-Expertin

Konstanz. Islamistische Prediger wie Pierre Vogel und sein Verein „Einladung zum Paradies“ finden unter muslimischen und deutschen Jugendlichen ihre Anhänger, auch in Konstanz. Die SPD fragt jetzt: Mission oder Radikalisierung?

Pierre Vogel wollte keine Halle buchen

Im Dezember hatte die Stadt Konstanz einen geplanten Auftritt des Missionars in der Allmannsdorfer Halle nach heftigen Protesten kurzfristig platzen lassen. Die Mehrzweckhalle war aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Der Grund sei die Schneelast gewesen, hieß es damals. Die SPD vermutet nun, dass die Konstanzer Anhänger Pierre Vogels einen Ersatztermin vorbereiten. Eine konkrete Anfrage gebe es momentan aber nicht, so die Auskunft der Stadt am Mittwoch.

Islamismus-Expertin Claudia Dantschke spricht

Was verbirgt sich hinter diesen Strömungen? Sie nennen sich Salfisten und berufen sich auf einen echten Ur-Islam. Handelt es sich um eine religiöse Mission oder um eine gefährliche politische Radikalisierung? Wie arbeiten diese Gruppen und wie gefährlich sind sie? Wen erreichen sie? Dazu hat die SPD-Landtagskandidatin Zahide Sarikas die Berliner Islamismus-Expertin Claudia Dantschke zu einem Vortrag nach Konstanz eingeladen. Die Veranstaltung findet am Freitag, 11. Februar 2011 um 19.30 Uhr im Treffpunkt Petershausen statt.

SPD-Landtagskandidatin fordert Auseinandersetzung

Sarikas: „Ich halte Prediger wie Vogel für gefährlich, er propagiert Abgrenzung und religiöse Intoleranz.” Es reiche nicht aus, nur seine Auftritte zu behindern. Demokraten müssten sich offensiv mit den Inhalten auseinandersetzen so Sarikas, die im Dezember einen Aufruf „Dialog statt Hass“ gegen Vogel initiiert hatte.

Über die Referentin

Die 47jährige Journalistin und Publizistin Claudia Dantschke ist Mitarbeiterin bei Berliner Zentrum für Demokratische Kultur. Sie erhielt 2010 für ihre Veröffentlichungen den Ingeborg-Drewitz-Preis der Humanistischen Union.

Foto: Screenshot http://www.muslimtube.de/

Links:

http://www.zentrum-demokratische-kultur.de/

http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/selbst-beim-islamismus-gibt-es-grosse-unterschiede/

10 Kommentare to “Konstanz kontra Islamisten: Keine Einladung ins Paradies”

  1. Besserwisser
    10. Februar 2011 at 09:07 #

    Super, ein Vortrag von einer “Islamismus-Expertin”. Soso..
    Ausätze, an denen Sie mitgewirkt/geschrieben hat lauten unter Anderem:
    – Islamismus, eine religiöse Ideologie.
    – Freiheit geistig-politischer Auseinandersetzung. Islamistischer Druck auf
    zivilgesellschaftliche Akteure

    Die volle Lachnummer, denn das wird sicher ein Vortrag ohne Vorurteile ;)

    Laut See-Online sollte man sich ihren Vortrag anhören um folgendes herauszufinden:
    “Was verbirgt sich hinter diesen Strömungen?”

    Viel Spass bei Reise zurück in die Hetze reigiöser Mindeheiten!

    Wer sich ernsthaft für Frieden interessiert, kann gerne die BIG – Partei wählen
    (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit)

    Beste Grüsse
    Euer Besserwisser^^

  2. Lothar Herzog
    10. Februar 2011 at 10:57 #

    Ein Islam der sich in seiner Existenz auch als Opfer der Reconquista
    und der Kreuzzüge sieht, fordert von uns Mitleid ein das er mit sehr
    großer Sicherheit nicht verdient.
    Wir müssen den ISLAM in seinem ursprünglichen Espansionswillen
    begreifen. Aber hier fehlt es den Europäern und Christen an großen
    Wissen. Gerade die Eroberungen mit Feuer und Schwert gelten als
    der ghr0ße Geschichtsbeweis für sein überlegenheit.
    Seit dem Tod Mohammeds ( 632 ) hat der Islam stakr expandiert.
    Auf Kosten der Christen. Syrien und Ägypten warne christlich. Auch
    ganz Nordafrika war christlich. Die heutige Türkei war christlich.
    Und zum besseren Verständnis für alle Moslems die hier mitlesen.
    Es dauert genau 467 Jahre grausamster Eroberung bis die ersten
    Kreuzzüge ( 1099 ) begannen. 467 Jahre grausamster Eroberung,
    Unterdrückung, Sklaverei durch die Moslems.
    Der Islam heute. Von Marokko bis hinter nach Indonesien. Schauen
    Sie hin. Überall ist Unterdrückung, Mord an Andersgläubigen.
    Wer hat den afrikanischen Kontinent in die Sklaverei gebracht?
    Wer hat den Sklavenhändlern an der Westküste von Afrika den
    Nachschub gebracht. Es waren Araber. Also Moslems.
    Und da verspricht uns dieser Konvertit ( ehemaliger Boxer ) das
    Paradies.

  3. Wassermann
    10. Februar 2011 at 16:32 #

    @Lothar Herzog
    Die Sklavenhändler waren Christen, oder?

  4. Lothar Herzog
    10. Februar 2011 at 16:44 #

    DieSklavenhändler an der Westküste von Afrika waren Christen.
    Aber die Anbieter waren Moslems.
    Kurze abgehackte Fragen kann jeder stellen. Sie sollten sich mal
    das Buch der Sklavengeschichte von Egon Flaig kaufen. Da stehen
    Ihnen die Haare zu Berge.
    Bis nach Island hoch haben die moslemischen Horden Jagd auf
    Sklaven gemacht. Die ganze Mittelmeerküste war das Beuteziel
    der moslemischen Sklavenjäger.
    In Deutschland ( Preußen ) wurde der Sklavenhandel um das Jahr
    1715 verboten. Die Engländer sind verantwortlich für 14 Millionen
    Versklavungen mit 4 Millionen Toten.

  5. dk
    10. Februar 2011 at 16:56 #

    In Deutschland ( Preußen ) wurde der Sklavenhandel um das Jahr 1715 verboten.

    Die haben dafür im 19. Jh. eine Sozialgesetzgebung eingeführt und sich mit dem polit. Katholizismus anzulegt vergeblich (“Kulturkampf”), was den Glanz dieses Verbot stark mindert. Waren Preussen die Urväter etwa die Urväter (-mütter) aller Gutmenschen?

  6. Lothar Herzog
    10. Februar 2011 at 17:01 #

    dk
    Was wollen Sie mich eigentlich fragen. Können sie dies einfach
    formulieren.

  7. dk
    10. Februar 2011 at 20:27 #

    Eigentlich keine Frage, sondern eine im Affekt niedergeschriebene Fussnote: für die Verwirrung entschuldige ich mich.

  8. Lothar Herzog
    10. Februar 2011 at 22:28 #

    Und dann weiter Grändigste?

  9. Lothar Herzog
    10. Februar 2011 at 22:31 #

    Natürlich Gnädigste. Tschuldigung. Schreiben Sie bitte Ihre
    Wünsche. Und Sie bekommen eine Anwort.

  10. Lothar Herzog
    11. Februar 2011 at 11:14 #

    Zum allgemeinen Veständnis!
    Es kamen Menschen türkischer Abstammung zu uns. Man hatte
    Sie angeworben mit Zweijahresverträgen. Es war von vorneherein
    klar das Sie nach zwei Jahren wieder gehen müssen.
    Sie sind nicht gegangen.
    Es kamen keuzbrave Türken die vielleicht säkular waren und dem
    Druck entfliehen wollten. Es kamen sicher auch Alewiten. Es kamen
    aber nachher auch miteinander verfeindete Gruppen Kurden/Türken.
    Es ist sicherlich ein Problem für uns das diese Menschen in den
    Moscheen gegen uns aufgehetzt werden.
    Ich sage es deutlich!
    Ich als Christ muss mich nicht als Ungläubiger hinstellen lassen.
    Ich als Deutscher muss mich nicht als Schweinefleischfresser von
    den Moslems beschimpfen lassen.
    Ich als Deutscher fühle mich gegenüber einem Moslem nicht als
    unrein.
    Und wem es nicht in unserem schöen Land passt, kann von dem
    demokratischen Recht, welches unser Land jedem bietet, Gebrauch
    machen und wieder heimkehren.
    Und bitte merken Sie sich. Auch die Türken sind eigentlich auch
    Konvertiten. Sie kamen aus der Steppe und haben erst recht spät
    den moslemischen Glauben angenommen.
    Ich möchte mit den Moslems in Frieden leben. Sie müssen aber
    auch die hier die Autorität des Staates anerkennen und nicht den
    Sonderweg der Moslems gehen wollen.
    Bei uns gilt deutsches Recht.

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