Konstanzer Döbele soll kein Wohnmobil-Parkfläche mehr sein

Konstanzer CDU schreibt wegen Wohnmobilen und Omnibussen an den Oberbürgermeister

Konstanzer CDU will Busse vom Döbele verbannenKonstanz. In einem Brief an Oberbürgermeister Horst Frank fordern Alexander Fecker und Wolfgang Müller-Fehrenbach im Namen der CDU-Fraktion im Gemeinderat, dass Wohnmobile und Busse vom Döbele verbannt werden. Eine Ersatzparkfläche müsse ausgewiesen und geschildert werden.

Große Busse und „Womos“ runter vom Döbele

In dem Brief heißt es, in einer Besprechung mit Vertretern der Wirtschaft im Juni dieses Jahres sei auch zur Sprache gekommen, dass die Parksituation für PKWs auf dem Döbele wesentlich verbessert werden könnte, wenn von der Stadt Konstanz den Bussen und Wohnwagen ein anderer Platz zum Parken zugewiesen würde. Die CDU zog daraus Konsequenzen und formulierte einen Antrag. In dem Schreiben an den OB heißt es: „Wir beantragen, dass die Verwaltung dem zuständigen Ausschuss bzw. dem Gemeinderat ein Konzept darüber vorlegt, welche Flächen der noch bestehenden Bus- und Wohnmobil-Parkflächen als bewirtschafteter PKW-Parkplatz zur Verfügung gestellt werden.“

Auch kein „Zoll-Amtsplatz“ auf dem Döbele

Die CDU-Fraktion sei dabei grundsätzlich gegen die Neu-Anlage eines „Zoll-Amtsplatzes“ auf dem Döbeleplatz. Auch nicht als Not- oder Übergangslösung. Dafür stehe entweder der große Zollhof oder ein Platz im rechtsrheinischen Gewerbegebiet zur Verfügung. Die Verwaltung müsse in diesem Falle den Platz jetzt ausweisen und den Zollbehörden anbieten. Die CDU kündigte an: „Die Anwohnerinnen und Anwohner werden sich jedenfalls gegen neue Belastungen durch die Zollabfertigung entschieden zur Wehr setzen.

Alexander Fecker gez. Wolfgang Müller-Fehrenbach

2 Kommentare to “Konstanzer Döbele soll kein Wohnmobil-Parkfläche mehr sein”

  1. Bruno Neidhart
    28. Oktober 2010 at 10:49 #

    Warum „verbannen“? Gönnen wir den „Betroffenen“ doch diese Gelegenheit. Das „Döbele“ ist ein geradezu idealer, innenstadtnaher Standort für solche Tagestouristen. Zu Fuss lässt sich das Zentrum bequem erreichen. Auch diese „Touris“ konsumieren. Allenfalls „Handelsübliches Parken und Riden“ weit ausserhalb des eigentlichen Zentrums hat sich allgemein bis dato bei Kleinstädten nur sehr begrenzt als wirksam erwiesen. Das dürfte sich auch in der CDU herum gesprochen haben.

  2. Karin
    1. November 2010 at 14:21 #

    Unser Wohnmobilportal beheimatet aktuell rund 25.000 registrierte User.
    Sehr viele davon fahren oft und gerne in die Bodenseeregion. Eine Sperrung von bestehenden Wohnmobilflächen dürfte keine Begeisterung auslösen und die Menschen nicht unbedingt animieren, in Ihre Stadt zu fahren und dort Geld auszugeben.
    Es bleibt wirklich zu hoffen, dass die Region die Wohnmobilstellplätze nicht vermindert, sondern im Gegenteil weiter ausbaut!

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