Konstanzer Eltern demonstrierten für Kindernotfallpraxis

Konstanzer Eltern haben zusammen mit ihren Kindern heute am Samstag auf der Marktstätte für den Erhalt der Kindernotfallpraxis demonstiert. In der Kindernotfallpraxis erreichen Eltern im Notfall an den Wochenenden Kinderärzte. Aus Kostengründen soll die Praxis wegfallen.

Demo mit Pflaster im Gesicht

An der Kundgebung nahmen Eltern mit ihren mit Verbandsmaterial „geschminkten“ Kindern teil. Viele hatten den jungen Demonstrationsteilnehmern Pflaster ins Gesicht geklebt oder Mullbinden um Arme und Beine gewickelt.

KV will nicht bezahlen

Erst vor wenigen Tagen hatte Landrat Frank Hämmerle darauf hingewiesen, dass die drohende Schließung der Kindernotfallpraxis ausschließlich Angelegenheit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KV) und nicht des Gesundheitsverbunds sei. Die Kassenärztliche Vereinigung will nur noch am Krankenhaus Singen einen kinderärztlichen Notdienst finanzieren.

Aufschrei noch lauter

Der Aufschrei  der Konstanzer Eltern, Kinder- und Jugendärzte und auch der Kommunalpolitiker ist am Samstag noch einmal auter geworden. An der Demo teilgenommen haben auch die frisch gewählten Gemeinderatsmitglieder Matthias Schäfer und Christine Finke vom Jungen Forum Konstanz. Beide haben selbst noch kleinere Kinder und sind persönlich betroffen. Vor Ort war auch das SWR-Fernsehen, das die Kundgebung filmte.

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