Konstanzer Kulturfest 2012 unter dem Motto „Heimat 2012“

Bewerbungsschluss am 20. Februar 2012 – Junge Akteure gesucht für Straßenfest

Konstanz. Am 12. Mai 2012 veranstaltet das Kulturbüro gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und Kulturschaffenden das nunmehr 12. Kulturfest auf dem Münsterplatz und im Kulturzentrum. Das Motto: „Heimat 2012“. Noch bis zum 20. Februar können sich Interessierte bewerben. Das Kulturbüro bittet vor allem junge Konstanzer, sich melden und mitzumachen.

Was bedeutet Heimat?

Heimat – das ist ein Begriff, der hochemotional ist, der für jeden etwas anderes beinhaltet. Vom Deutschen Sprachrat und dem Goethe-Institut wurde der Begriff 2004 sogar zu einem der schönsten Wörter der deutschen Sprache gewählt. Überdies ist es ein Wort, das sprachlich einzigartig ist und das sich kaum adäquat in andere Sprachen übersetzten lässt. Doch was bedeutet Heimat? Jeder hat eine und jede ist anders: Für den Einen ist es das Stück Apfelkuchen, das ihn an gemütliche Kaffeenachmittage bei der Großmutter erinnert. Für den Anderen ist es die Heimatstadt, in der Freunde und Familie leben, für den Nächsten ist es die selbst ausgewählte „Zweite Heimat“.

Junge Akteure gesucht

Alle Konstanzer Vereine und Kulturschaffende sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen des Kulturfestes 2012 mit dem Thema Heimat auseinander zu setzen – und sich zu präsentieren. Insbesondere über die Teilnahme von jungen Menschen würden wir uns freuen: Schulorchester, Jugendbands, Theater AGs etc. sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.

Foto: Ich-und-Du PIXELIO www.pixelio.de

Ein Kommentar to “Konstanzer Kulturfest 2012 unter dem Motto „Heimat 2012“”

  1. dk
    12. Februar 2012 at 21:56 #

    Vor einigen Tagen durfte ich jemanden zum Frauenarzt begleiten (dank Schnee, Eis, Kälte und Gebrechlichkeit) und konnte unversehens auch über den Begriff Heimat nachdenken.

    Anfangs hatte man immer wieder die Wand mit den vielen Dankes-Postkarten mit Baby-Fotos betrachtet und über Namensgebung nachgedacht. Dann kam noch eine junge Frau zw. 25-30 Jahren mit Kind in den Warteraum und kommunizierte spielerisch mit ihrem Kleinen im Kindergarten-Alter (3-4 Jahre); in einer slawischen Sprache, sehr einfühlsam und beeindruckend, vielleicht sogar etwas herzzereissend.

    Irgendwie geriet das Heimatgefühl „Bodensee“ in Vergessenheit bzw. war zuvor durch eine Leere ersetzt worden und wurde in dieser Zeitspanne bewusst fühlbar; obwohl man kein Wort verstand. Sicher wurde dem Kleinen gerade beigebracht, wie er später mit seinen eigenen Kindern umgehen soll; vielleicht sogar mit seinen Mitmenschen. Der Eindruck ist bleibend.

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