Konstanzer Museum über die Kriegszeit an der Grenze

Das Leben in Konstanz in der Hitler-Zeit – Führung am Sonntagnachmittag

Konstanz. Das Konstanzer Rosgartenmuseum lädt am Sonntag zu einer Führung ein, die die Kriegszeit in der Stadt an der Schweizer Grenze zeigen möchte.  Im Mittelpunkt steht das Alltagsleben.

Eien Stadt und viele Einzelschicksale

Wie das ganze Reich, war auch Konstanz in der Hitlerzeit von zunehmender Gleichschaltung, Kriegsvorbereitung und dann dem Krieg geprägt. Als linksrheinische Stadt war ihr Schicksal und Alltagsleben von der Grenzlage mit bestimmt. Flüchtlinge versuchten hier die Grenze zu passieren. Die Schweiz sah sich an dieser Stelle vor besondere Verteidigungsaufgaben gestellt. Gleichzeitig bemühten sich die Konstanzer um ein Alltagsleben unter veränderten und immer bedrängteren Verhältnissen. Gudrun Schnekenburger wird in der Ausstellung am Sonntag, den 27. Februar, um 14 Uhr mit ihren zahlreichen Zeugnissen vom Alltagsleben und anhand von Einzelschicksalen über diese Jahre in Konstanz berichten.

Foto: Rosgartenmuseum Konstanz

Ein Kommentar to “Konstanzer Museum über die Kriegszeit an der Grenze”

  1. dk
    26. Februar 2011 at 17:14 #

    Vor über 10 Jahren habe ich per Internet-Download nicht nur ein 20-Euro-Tool im Balktikum bei einer kleinen Software-Firma bestellt, sondern gegen lebenslange Lizenz auch die Website ins Deutsche übersetzten dürfen. Den Inhaber schätze ich auf ca. 30 Jahre und seine handvoll Mitarbeiter eher auch. Nach 2-3 Jahren gabe es die Software nicht nur in dt+engl. sondern auch in russischer Sprache.

    Etwa zu dieser Zeit hat man eine skurille Meldung lesen können: baltische SS-Veteranen haben in einem baltischen Staat den Jahrestag der Befreiung von Russland gefeiert, natürlich gegen Protesten aus Moskau.

    Insofern sind 40 Jahre DDR mit einem gewissen Anteil an russichser „Bevölkerung“ inkl. sozialistisch geprägter Politik vorteilhaft, wenn man Dialoge und Kommunikation auf gleicher Augenhöhe führen möchte. Statt dem Austausch von Weltbildern und Ideologien dürfte man sich eher beim Grillen mit Bier oder Wodka persönlich näher kommen.
    Scharfsichtigen dürfte ein gewisses kulturelles Erbe aus dieser Zeit jenseits „der Linken“ nicht verborgen bleiben und manchmal sogar die Erkenntnis „die Welt ist doch keine Scheibe“.

    Die Frage „wer wen von wem befreit hat“ möchte man lieber nicht stellen. Als ich zu jener Zeit nach ein paar Jahren in den neuen BL wieder an den Bodensee kam, klang es jedenfalls auf einigen „offiziell politischen Websites“ in Süddeutschland noch ziemlich nach verbalem „Kalten Krieg“. Hat der User „Hinterwäldler“ gar nicht sich selbst gemeint?

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