Konstanzer OB: „Das jüdische Leben hat hier eine Zukunft“

Charlotte Knobloch zu Besuch in Konstanz – Wenige Tage zuvor Synagogen-Neubau angekündigt

Charlotte Knobloch zu Besuch in KonstanzKonstanz. Die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland Dr. Charlotte Knobloch hat sich am Dienstag in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Am Abend Charlotte hielt Knobloch auf Einladung der vhs im Kulturzentrum anlässlich des 70. Jahrestages der Deportation Konstanzer Juden nach Gurs im Oktober 1940 einen Vortrag über „Heimat und Identität – Jüdisches Selbstverständnis in Deutschland“.

OB sprach über Synagogen-Neubau

Bei ihrem Besuch im Rathaus informierte Oberbürgermeister Horst Frank sie auch über den geplanten Neubau der Synagoge in der Sigismundstraße. „Es freut mich sehr, dass die jüdische Gemeinde und das jüdische Leben hier eine Zukunft haben“, begrüßte die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland diese positive Nachricht.

Charlotte Knobloch ist Holocaust-Überlebende

Charlotte Knobloch, geboren 1932 in München, überlebte den Holocaust ausgegeben als uneheliches Kind bei einer katholischen Bauernfamilie. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist seit 2006 die erste Frau an der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Hinterlassen Sie hier Ihren Kommentar. Bleiben Sie bitte nett. Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.