Konstanzer OB Horst Frank nicht neuer Stuttgarter Regierungspräsident

Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl macht den Platz nicht frei

Konstanz. Der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl wird nicht neuer Generalbundesanwalt. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung. Der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank kann deshalb auch nicht erster grüner Regierungspräsident in Stuttgart werden – die Stelle wird nicht frei.

Fell des Bären Schmalzl wird nicht verteilt

SPD-geführter Länder und mehrere Generalstaatsanwälte hatten die Nominierung Schmalzls (FDP) kritisiert, weil der Politiker, wie es heißt, nicht ausreichend qualifiziert sei. Bei der heutigen Sitzung des Bundesrates wurde der Tagesordnungspunkt abgesetzt. Das berichtet die Stuttgarter Zeitung weiter. laut  SWR habe der Stuttgarter Regierungspräsident seine Bewerbung zurückgezogen. Schmalzl bleibt somit Stuttgarter Regierungspräsident. Der Konstanzer OB hatte sich bisher nicht zu Spekulationen über einem möglichen Wechsel ins Stuttgarter Regierungspräsidium geäußert. Sein einziger Kommentar dazu gestern: Kein Kommentar.

Grüner Oberbürgermeister bleibt in Konstanz

Beendet sind mit der Nicht-Wahl Schmalzls alle Spekulationen darüber, ob der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank (Grüne) als Schmalzl Nachfolger nach Stuttgart gehen könnte. Klar ist damit auch, dass es in Konstanz keine vorgezogene OB-Wahl geben wird. Konstanz wählt wie vorgesehen im Sommer 2012 einen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin. Horst Frank hat sich bisher noch nicht erklärt, ob er 2012 noch einmal antreten möchte. Bis er 68 Jahre alt wäre, könnte er im Falle einer Wiederwahl noch OB bleiben. Wenigsten in Konstanz darf jetzt noch ein bisschen weiter oder wieder spekuliert werden. Vor fast 16 Jahren war Frank zum ersten grünen OB Deutschlands gewählt worden.

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