Konstanzer OB und Angeordnete: Wir fahren für B 33 nach Berlin

30.000 Wollmatinger und Petershausen könnten vom schnellen Weiterbau der Bundesstraße profitieren

Konstanz (wak) Beim Thema Weiterbau der B 33 möchten Stadtspitzen i der Region mit den Bundestagsabgeordneten offenbar an einem Strang ziehen. Die Bundestagsabgeordneten Andreas Jung, Peter Friedrich und Birgit Homburger möchten zusammen mit dem Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank und weitere Rathauschefs ein Treffen mit Vertretern der Bundesregierung zu vereinbaren. Das teilte die Stadt Konstanz mit.

Initiative soll Weiterfinanzierung sichern

Bei dem Treffen werde der Weiterbau der B 33 und die Frage der Weiterfinanzierung des Projekts im Mittelpunkt stehen. Die offenen Fragen sollten so rasch wie möglich geklärt werden. Im Konstanzer Rathaus ist man optimistisch: „Da die Initiative der Bundestagsabgeordneten bereits schon einmal erfolgreich war, bin ich zuversichtlich, dass uns auch diese Initiative weiter bringen wird“, erklärte Oberbürgermeister Frank.

Entlastung für Wollmatingen und Petershausen

Der Konstanzer Oberbürgermeister hat noch einmal auf die, wie es in der Mitteilung der Stadt heißt , „enorme Bedeutung des Weiterbaus der B 33 im Anschluss an die Reichenaustraße“ hingewiesen. Zum einen sei es dadurch möglich, die Situation in der Reichenaustraße und an der Einmündung Riedstraße erheblich zu entspannen. Hier kommt es immer wieder zu erheblichen Rückstaus. Zum anderen sei es erst durch den Weiterbau möglich, die Einmündung B33 – Westtangente fertig zu stellen. Zusammen mit der Nordumfahrung sei die Westtangente – beides sind Umfahrungs- und Entlastungsstraßen – entscheidend für die Verkehrsentlastung von Wollmatingen und Petershausen. Zu Gute komme dies einem Wohngebiet mit über 30.000 Menschen. Die Bewohner der Stadtteile seien mit einem Verkehrsaufkom­men von mehr als 26.000 Fahrzeugen pro Tag konfrontiert. Die Verkehrsentlastung, die durch die Westtangente möglich werde, bringe eine wesentliche Erleichterung für die dort wohnenden Menschen, die seit Jahrzehnten auf die Verbesserung warten. Der Bau der B 33 am Flugplatz sei die Voraussetzung.

Foto: wak

2 Kommentare to “Konstanzer OB und Angeordnete: Wir fahren für B 33 nach Berlin”

  1. Fenedig
    6. August 2010 at 09:26 #

    Dass die B33/neu ab dem Ende Markelfingen noch nicht weitergebaut ist, entspringt auch dem Umstand, dass sich die regionalen Politgranden jahrzehntelang nicht einigen konnten, „wo es denn nun entlang gehen sollte“. Von Allensbach, Hegne, über die Reichenauer Waldsiedlung bis hin zum Konstanzer Haidelmoos zog man nicht am gleichen Strick. Kleinregionale Interessen verpassten somit den Anschluss. Die neue Rheinbrücke musste bekanntlich u.a. am nördlichen Brückenkopf zuerst mal mit hohem Aufwand auf die jetzige Lösung zurück gebaut werden. Richtig angepackt hatte man lediglich die vierspurige, abgesenkte Führung ab Brücke durchs westliche Paradies. Die jetzige Lösung ist wohl sinnvoller als die ursprüngliche Variante „hochgeständert“. Leider trifft nun die Weiterfinanzierung zur kompletten Schliessung der B33-Lücke auf eine finanziell ganz andere Situation als in den 70er/80er Jahren. Das hat man halt nun. Schimpfen ist entsprechend nur mit Rückblenden gestattet.

  2. dk
    6. August 2010 at 15:55 #

    @ … „Da die Initiative der Bundestagsabgeordneten bereits schon einmal erfolgreich war, bin ich zuversichtlich, dass uns auch diese Initiative weiter bringen wird“, erklärte Oberbürgermeister Frank. …

    Der „Duisburg-Effekt“ dürfte auch hilfreich sein.

    Tags: Nadelöhr, Engpass-Management, Logistik-Controlling

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