Konstanzer Piratenakademie informiert über Geothermie

Podiumsdiskussion über Möglichkeiten von erneuerbaren Energien wie Erdwärme

Konstanz. Erneuerbare Energien sind heute fester Bestandteil im Energiemix Deutschlands. Mittlerweile gehören Solarinstallationen und Windräder zum Stadt- und Landschaftsbild. Eine Alternative könnte Erdwärme sein. Am Donnerstag, 16. September, diskutieren ab 20 Uhr im Café Einblick Bernd Raabe und Dieter Ollinger, Experten aus den Bereichen Photovoltaik und Geothermie, über die aktuellen Möglichkeiten, Chancen und Risiken der erneuerbaren Energien. Veranstalter ist die Piratenpartei.

Risiko-Energie Geothermie

Geothermie sorgte für Schlagzeilen, heißt es in einer Mitteilung der Piratenpartei. Am größten waren sie nach dem missglückten Versuch, das Rathaus im südbadischen Staufen mit Erdwärme heizen. Kurz nach den Bohrungen begann im Südbadischen der Schrecken. Überall in der Stadt klafften in Gebäuden plötzlich tiefe Risse.  Zum Einen würden viele Wohnhäuser und Krankenhäuser mit Wärme aus dem Boden versorgt, erklären denn auch die Piraten. Zum Anderen ergaben sich bei der Nutzung der Geothermie diverse Probleme wie Erdbeben bei Basel oder schwere Schäden an Häusern durch Erdverschiebungen, heißt es weiter.

Energiewende in die Zukunft

Bei der Podiumsdiskussion, die Teil der Piratenakademie ist, geht es unter anderem um Themen wie: Werden in Zukunft alle Häuser mit Solarzellen zugepflastert sein? Welche Leistungen können in den nächsten Jahren zu welchem Preis erbracht werden? Wo liegen heute die Grenzen von Geothermie und welche Verbesserungen bei der Nutzung von Erdwärme sind zu erwarten? Wird Strom teurer oder können die Preise stabil gehalten werden? Seit die Bundesregierung den so genannten Atomkompromiss beschlossen hat, haben sich die Vorzeichen, die Entwicklung des Strompreises betreffend, noch einmal verändert. Der Eintritt zur Piratenakademie ist frei.

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